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Klinisches Krebsregister Sachsen-Anhalt hat Arbeit aufgenommen

Das Klinische Krebsregister Sachsen-Anhalt hat zum 1. Januar 2018 die Arbeit aufgenommen. Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Die Dokumentation und Auswertung von Daten zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge bei dieser Erkrankung ist deshalb äußerst bedeutsam. In Regionalstellen Magdeburg, Dessau und Halle werden Daten von Krebspatienten nun einheitlich erfasst und ausgewertet. „Sachsen-Anhalt kann auf eine mehr als 20jährige Erfahrung in der klinischen Krebsregistrierung zurückblicken. Dieser Kenntnisvorsprung im Land wurde genutzt, die vorhandenen Strukturen und Erfahrungen in ein gemeinsames Klinisches Krebsregister Sachsen-Anhalt einfließen zu lassen“, sagt Ministerin Petra Grimm-Benne. Ziel der klinischen Krebsregistrierung sei es, das Betroffene aus dem Wissen über die Verläufe der Erkrankungen profitieren und Behandlungspfade optimiert werden.

Das Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz ist seit 2013 die bundesweite Grundlage zum Aufbau und Betrieb Klinischer Krebsregister. Ziel des Gesetzes ist die Verbesserung der Versorgungsqualität von Krebspatienten. Am 1. Januar trat das Gesetz über die Krebsregistrierung im Land Sachsen-Anhalt (KRG LSA) in Kraft. Das Klinische Krebsregister wird jetzt durch die gleichnamige gGmbH betrieben. Die Gesellschaft ist eine 100prozentige Tochter der Ärztekammer Sachsen-Anhalt und unterliegt der Fach- und Rechtsaufsicht des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration. Rund 30 Mitarbeiter werden die Beziehungen der bisherigen regionalen Register zu den meldenden Ärzten und Gesundheitseinrichtungen fortsetzen, pflegen und intensivieren. „Ihnen gilt besonderer Dank für ihr Engagement in der Arbeit der bisherigen Krebsregister und beim Aufbau des Klinischen Krebsregisters“, sagt Grimm-Benne.

Warum Klinische Krebsregister?

Klinische Krebsregister erfassen systematisch eine Vielzahl wichtiger Informationen zur Diagnose, Therapie und Verlauf einer Krebserkrankung eines Patienten und unterstützen bei der Beantwortung verschiedener Fragen: z.B. „Welchen Einfluss spezielle Krebstherapien auf die Lebensqualität der Patienten besitzen?“ oder „Wie funktioniert das Zusammenspiel zwischen stationärer Behandlung und Nachsorge?“. Den meldenden Ärzten stehen durch Klinische Krebsregister auf Grundlage eines bundesweit einheitlichen Datensatzes umfangreiche Informationen und Auswertungen zur Verfügung.

Besonderes Augenmerk legt das Klinische Krebsregister Sachsen-Anhalt auf den Datenschutz. Es arbeitet nach höchsten Datenschutzrichtlinien und wird kontinuierlich vom Landesbeauftragten für den Datenschutz begleitet.

Wo sind Informationen zum Klinischen Krebsregister erhältlich?

Am Standort Magdeburg, Doctor-Eisenbart-Ring 2, 39120 Magdeburg, sind neben der Regionalstelle Magdeburg, die Koordinierungsstelle, die Abrechnungsstelle, die Geschäftsführung und die Widerspruchstelle beheimatet. Patienten können hier der Speicherung ihrer Daten im Klinischen Krebsregister schriftlich oder auf elektronischem Wege widersprechen. Die Homepage des Klinischen Krebsregisters (www.kkr-lsa.de) ist die zentrale Informationsplattform des Registers, die schrittweise zur Wissensquelle rund um die Krebsregistrierung und damit verwandter Themen für Patienten, Fachleute und interessierte Laien ausgebaut wird. Darüber hinaus stehen hier Musterdokumente (Tumormeldebögen, Patienteninformationen usw.) zum Download bereit, es werden Ansprechpartner für verschiedene Themen vorgestellt und Veranstaltungen angekündigt.

Mit der zukünftigen Arbeit des Klinischen Krebsregisters Sachsen-Anhalt sind viele Fragen verbunden: „Ab Januar 2018 informieren wir aktiv unsere Melder und besuchen Kliniken und Schwerpunktpraxen auch vor Ort“, erklärt Prof. Edgar Strauch, Geschäftsführer der Klinische Krebsregister gGmbH Sachsen-Anhalt.

Quelle:

https://dubisthalle.de/klinisches-krebsregister-sachsen-anhalt-hat-arbeit-aufgenommen

 

 

© 2016 Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten Halle (Saale) / Sachsen-Anhalt

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