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„Der Fall Methadon – über Hoffnung und Krebs“ - Deutschlandfunk 08.04.2018

Liebe Freunde, liebe Besucher,

Radio Deutschlandfunk 08.04.2018 / 16:30-17:00 Uhr

Ich habe mir gestern die Sendung angehört und möchte Euch mit ein paar wenigen und zutreffenden Zitaten informieren:

Medizinjournalist Marcus Anhäuser:

„Das Problem ist, dass an dem Punkt darüber berichtet wird bzw. an die Öffentlichkeit gegangen wird, obwohl wir eigentlich zugeben müssen, wir wissen eigentlich fast nichts. Es wird so dargestellt, als wüssten wir eine ganze Menge, dabei haben wir nur einen Verdacht.“

Moderatorin:

„In Deutschland nahmen bisher 5 medizinische Fachgesellschaften oder deren Arbeitsgruppen Stellung. In Österreich sind es 3 Fachgesellschaften. Sie warnen vor dem Einsatz von Methadon, weil ein Nutzen noch nicht belegt, Neben- oder Wechselwirkungen zu befürchten sind.

„Man hat davor gewarnt, Methadon außerhalb klinischer Studien einzusetzen. Es gibt Berichte, dass Patienten im Glauben an die Wirksamkeit von Methadon erprobte Therapien abgelehnt hätten.

Prof. Jutta, Hübner:

„Es gibt sehr viele Patienten die sich Methadon besorgt haben. Es gibt in unserem Beitrag im Ärzteblatt Patienten die einen zumindest ein lebensgefährliches Ereignis erlebt haben. Es gibt einen Patienten der verstorben ist.“

„Man weiß, dass es eben nicht gut verträglich ist. Methadon in der Suchttherapie ist besser als die Suchtsubstanz selber. Aber kein Mensch würde sagen, Methadon an sich ist eine gute Idee. Das ist nur die bessere Idee von zwei schlechten Ideen.“

„Wir können an jeden Wissenschaftler den Anspruch stellen, dass er die Grenzen seines Faches und seines Wissens erkennt und umso mehr, wenn man sich in ein fremdes Gebiet hereinwagt. Ich hab nicht umsonst Frau Friesen gefragt, ob sie eine Zulassung als Heilpraktikerin hat, denn sie empfiehlt Patienten Sachen zu tun. Sie sagt, sie empfiehlt nicht, dass ist klar widerlegt, man findet es überall. Und da sie nicht Ärztin ist und offensichtlich nicht Heilpraktikerin ist, muss man sich fragen, auf welchem Boden arbeitet sie?“

„Was wir gern anbieten, das haben wir Frau Friesen und auch den anderen Ärzten angeboten, dass wir wissenschaftlich unabhängig uns jeden einzelnen Fall anzuschauen…erst mal auf Plausibilität. Also gibt es denn hier wirklich einen echten Hinweis, dass wir annehmen können, ja vielleicht hat Methadon was bewirkt. Aber wir haben hier noch mal die Möglichkeit uns diese Fälle wirklich genau anzuschauen, weil man uns nicht an die Daten ranlässt. Jeder seriöse Wissenschaftler wurde seine Archive öffnen.“

Hier noch der Link, hört es Euch selbst an http://www.deutschlandfunk.de/ueber-krebs-und-hoffnung-der-fall-methadon.740.de.html?dram:article_id=414968

Eure Simone

© 2016 Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten Halle (Saale) / Sachsen-Anhalt

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