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22. Patientendialog in Berlin am 03./04.05.2018

Liebe Freunde, liebe Besucher,

was für zwei wundervolle Tage liegen nun hinter mir. Sehr gern nahm ich die Einladung zum 22. Patienten-Dialog nach Berlin an und traf mich mit ca. 100 Patientenvertretern, Ärzten, Rechtsanwälten und Wissenschaftlern aus ganz Deutschland zum Austausch.

Es folgte ein Höhepunkt dem anderen. So konnten u.a. 4 Patientenvertreter ihre Erfolgsmodelle vorstellen. Claus Feucht sprach wie gewohnt sehr euphorisch über sein Projekt „Rudern gegen Krebs“. Bei der letzte Veranstaltung in unsere Heimatstadt Halle waren wir auch mit vertreten und hatten zusammen mit der DSD eine erfolgreiche Typisierung vorgenommen. Anja Rech von der MigräneLiga e.V. stellte einen Kalender vor, den Künstler mit Leben füllte. Sehr spannend war auch Modell Nr. 3. Da ging es auch den Blickwinkel des Auges, wo kann man sich Rat und Hilfe bei Sehverlust einholen.

Uta und ich waren die Patientenvertreter aus Sachsen-Anhalt

Als 4. durfte ich aus gegebenen Anlass unser Projekt „meineWEGA – meine webbasierte Patientenakte“ präsentieren. Was soll ich sagen, es wurde so gut aufgenommen, dass ich gleich mehrere Anfragen von Bundesverbänden erhielt, unbedingt unser Projekt vorzustellen. Immerhin arbeiten wir bereits seit 2011 an diesem / unserem Projekt. Uns war von vorherein klar, dass wir es auch nicht Patientenakte, sondern Gesundheitsakte nennen. Es sollte jeder Bürger besitzen, aber nicht jeder ist auch krank. Ich werde Euch weiter berichten.

Aus der Politik war u.a. Franz Müntefering vertreten. Es ist ein Politiker, von denen es leider in Deutschland zu wenige gibt. Er ist sehr patientennah, ein wunderbarer Zuhörer, der ideale Ratgeber und sehr menschlich. Herr Müntefering kündigte u.a. den 12. Deutschen Seniorentag an und erläuterte an mehreren Beispielen, wie wichtig es ist, warum Senioren nicht in der Isolation gehören. Seine lockere und doch korrekte Art die wichtigsten Probleme anzusprechen, ist einfach genial. Sein Leitspruch für ALLE Menschen ist kurz, knapp und zu 100% zutreffend: „Bewegen der Beine ernährt das Gehirn“.

Aber auch Besuch aus New York stand auf der Agenda. Dr. Roslyn Schneider hatte eindeutig den längsten Anfahrtsweg. In Ihrem Referat ging es in erster Linie um Innovationen und welche Ansätze können wir in Zukunft erwarten. Gerade der digitale Fortschritt schreitet immens schnell voran und man muss schon Acht geben, dass das jeweilige Land den Anschluss nicht verpasst.

Einige Fotos vom Patientendialog könnt Ihr hier sehen

Eure Simone

© 2016 Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten Halle (Saale) / Sachsen-Anhalt

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