Chronische myeloische Leukämie: Regelmäßig Medikamente einnehmen – Ist das wirklich nötig?
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
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Eine Befragung zeigt: Nur wenn die Patienten überzeugt davon sind, dass die Medikamente regelmäßig eingenommen werden müssen, damit die Krankheit nicht wieder ausbricht, ist die Therapietreue auch tatsächlich hoch.
Bei der chronischen myeloischen Leukämie (CML) gelang vor einigen Jahren der Durchbruch: Die Therapie mit sogenannten Tyrosinkinasehemmern bringt die Erkrankung bei der Mehrzahl der Patienten zum Stillstand, die Lebenszeit verlängert sich enorm. Eine Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Tabletten regelmäßig, so wie sie verordnet sind, eingenommen werden. Nicht allen Patienten gelingt dies dauerhaft gut. Wissenschaftler gingen der Frage nach, weshalb das so ist. Über ihre Ergebnisse berichteten sie auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) Ende Mai.
Vortrag am UKH: Chronische Müdigkeit (Fatigue) bei Krebspatienten am 28.05.15
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
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Liebe Freunde, liebe Besucher,
am vergangenen Donnerstag trafen sich viele wissbegierige Patienten, Angehörige bzw. Pflegepersonal zur Vorlesungsreihe im Universitätsklinikum Halle (S.). Dr. Patrick Jahn, Mitarbeiter der Stabsstelle der Pflegeforschung referierte zum Thema „Krebsmedikamente können belasten: Was hilft bei chronischer Müdigkeit und Mattigkeit in der Krebstherapie?". Für euch hab ich, wie so oft, ein paar wichtige Dinge zusammengefasst:

Silke & Dr. Jahn
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Neue Dresdner Therapie-Leitlinie zur akuten Leukämie kann unmittelbare Lebensgefahr abwenden
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
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Die weltweit führende medizinische Fachzeitschrift für Blutkrankheiten „Blood“ veröffentlicht in ihrer aktuellen Ausgabe eine Therapie-Leitlinie der Dresdner Leukämie-Experten Professor Gerhard Ehninger, Direktor der Medizinischen Klinik I des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus sowie Leiter des Universitäts KrebsCentrums, und Privatdozent Christoph Röllig, Facharzt für Hämatologie und internistische Onkologie. In ihrer Arbeit, die bereits online veröffentlicht wurde, bündeln Ehninger und Röllig Erkenntnisse aus der Literatur, eigenen Forschungen und jahrzehntelanger klinischer Erfahrung.
„Gerade für Krebspatienten kann eine Zweitmeinung sehr hilfreich sein“
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
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Berlin - In Zeiten zunehmender Qualitätsdiskussionen im Gesundheitswesen und aufgrund eigener Internetrecherche möchten immer mehr Patienten eine ärztliche Zweitmeinung einholen. Im Versorgungsstärkungsgesetz, das sich derzeit in der politischen Abstimmung befindet, soll ein Recht auf Zweitmeinung verankert werden. Armin Goetzenich, Geschäftsführer des Berufsverbandes der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland (BNHO), erklärt gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt, warum gerade für onkologische Patienten eine fundierte Zweitmeinung oftmals so wichtig ist.
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Am 28. Mai ist World Blood Cancer Day (Welt-Blutkrebs-Tag)
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
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Vortrag und Führung zur Knochenmark- und Blutstammzellspende am Institut für Transfusionsmedizin Leipzig / Mitarbeiter der UKL-Blutbank rufen zur Typisierung auf "Warum sollte ich Knochenmark spenden? Wie läuft eigentlich eine Stammzellenentnahme ab? Und wie kommt meine Spende dann zum Empfänger?"
Wer Antworten auf diese und weitere Fragen sucht, ist am Donnerstag, den 28. Mai, genau richtig in der Blutbank des Universitätsklinikums Leipzig. An diesem Tag laden die Mitarbeiter des Instituts für Transfusionsmedizin anlässlich des world blood cancer day (Welt-Blutkrebs-Tag) zu Vorträgen über die Knochenmark- und Blutstammzellspende und Führungen ein.
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Nach Leukämie: Die Arbeit nicht lange rufen lassen
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
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Nach einer überstandenen Leukämie oder einem Myelom schnell wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren zu können, ist nicht selbstverständlich. Chronische Erschöpfung und Angstzustände können die Betroffenen daran hindern.
Sind die ersten Therapien nach einer Krebserkrankung des blutbildenden Systems wie Leukämie, multiplem Myelom oder Lymphom überstanden, möchten viele Betroffene in die Arbeitswelt zurückkehren. Doch nicht allen gelingt dies rasch wieder. Wie Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Psycho-Oncology berichteten, sind nicht selten ein chronisches Erschöpfungssyndrom, Fatigue genannt, und Angstzustände dafür verantwortlich.
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Ernährung: Die Scharlatanerie mit Krebsdiäten
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
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Im Netz und in den Buchhandlungen wimmelt es von vermeintlich gesunden Diäten gegen Krebs: Wer auf Zucker verzichtet, hungert den Krebs aus. Antioxidantien besiegen Tumorzellen. Doch viele dieser Pseudo-Weisheiten sind gefährlich.
Erfolg mit Ibrutinib bei Lymphom
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
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BONN. Ibrutinib (Imbruvica®), ein oraler Inhibitor der Bruton-Tyrosinkinase, ist zugelassen für die Therapie von Erwachsenen mit CLL, die mindestens eine vorangehende Therapie erhalten haben.
Der Wirkstoff ist ebenfalls indiziert zur Erstlinientherapie bei Patienten mit einer 17p-Deletion oder einer TP53-Mutation, die für eine Chemoimmuntherapie nicht geeignet sind. Eine weitere Indikation ist die Therapie bei rezidiviertem oder refraktärem MCL.
(Über)Leben mit chronischer myeloischer Leukämie
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
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Die neuen zielgerichteten Therapien ermöglichen Patienten mit chronischer myeloischer Leukämie ein langes Überleben. Versagt die erste Generation der neuen Wirkstoffe, springt die zweite in die Bresche.
Die chronische myeloische Leukämie (CML) ist eine Blutkrebserkrankung, bei der genetische Veränderungen in den kranken Blutzellen die Aktivitäten von Enzymen, sogenannten Tyrosinkinasen, verändern, wodurch es zum unkontrollierten Zellwachstum kommt. Tyrosinkinasehemmer können gezielt an diesen Enzymen angreifen. In der Vergangenheit wurde so aus einer in aller Regel tödlichen Erkrankung eine eher chronische Erkrankung, mit der die Betroffenen oft über sehr lange Zeiträume gut leben können. Entwickelt sich eine Resistenz gegen den als Standard verwendeten Tyrosinkinasehemmer Imatinib stehen mit Tyrosinkinasehemmern der zweiten Generation wie Dasatinib inzwischen gut wirksame Alternativen zur Verfügung (Fachzeitschrift Drug Design, Development and Therapy).
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Immuntherapie: Durchbruch in der Krebsbehandlung?
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
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Wissenschaftler und Ärzte sehen neue Chancen in der Behandlung von Krebs. Die lange Zeit unbeachtete Immuntherapie wird als neuer Therapieansatz gefeiert. Die Immuntherapie hat bereits eine über 100 Jahre alte Geschichte, doch erst jetzt rückt sie in den Blickpunkt der Mediziner und wird intensiv erforscht. Von den Ergebnissen können zahlreiche Krebspatienten profitieren.
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