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Prof. Schmoll
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Informationen der Selbsthilfegruppe (2026)

Liebe Freunde, liebe Besucher,

heute, am Weltkrebstag, möchte ich daran erinnern, wie entscheidend die richtige Behandlung bei einer Tumorerkrankung ist. Krebs ist eine komplexe Erkrankung, die höchste medizinische Expertise, interdisziplinäre Zusammenarbeit und viel Erfahrung erfordert.

Zertifizierte onkologische Spitzenzentren erfüllen genau diese Voraussetzungen. Durch hohe Fallzahlen verfügen sie über umfassende Erfahrung in der Diagnostik und Therapie verschiedenster Tumorerkrankungen. Moderne Behandlungsverfahren, strukturierte Therapiepfade, Tumorkonferenzen und eine enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachdisziplinen sorgen dafür, dass jeder Patient eine individuell abgestimmte und leitliniengerechte Behandlung erhält.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

es gibt Einladungen, bei denen man nicht lange überlegt, die von Klaus Meier zum NZW, dem Onkologischen Apothekerkongress, gehört für mich seit Jahren dazu. Schon lange darf ich Teil dieses Kongresses sein, nicht nur als Zuhörer, sondern immer wieder auch mit einer aktiven Rolle. So auch in diesem Jahr, welche mich für drei intensive, inspirierende Tage nach Hamburg führte.

Ein besonderer Moment des Kongresses war für mich die Podiumsdiskussion zum Thema „Verschiedene Rollen auf dem onkologischen Patientenpfad“. Diese Runde war in ihrer Zusammensetzung alles andere als gewöhnlich – und genau das machte sie so wertvoll.
Mit Prof. Kleeff als Onkologen, Prof. Höppner als onkologischer Pflegewissenschaftlerin, Klaus Meier als onkologischem Apotheker und mir selbst als onkologischem Patienten saßen wir gemeinsam auf dem Podium, diskutierten offen, beantworteten Fragen und beleuchteten den Patientenpfad aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln.

Was mich besonders berührt hat: Jedes Mitglied der Runde formulierte einen persönlichen Wunsch an den onkologischen Apotheker. Diese Wünsche machten deutlich, wie zentral diese Rolle im Versorgungsgeschehen ist – und wie sehr gute Onkologie vom Miteinander lebt. Für mich war das eine Session, die sinnbildlich zeigt, wie medizinische Veranstaltungen sein sollten: interprofessionell, respektvoll und mit dem Patienten als selbstverständlichem Teil des Gesprächs. Solche Formate gehören in den Mittelpunkt jedes Kongresses.

Das Multiple Myelom, eine Krebserkrankung des Knochenmarks, ist trotz moderner CAR-T-Zelltherapien schwer zu behandeln. Ein Team um Armin Rehm stellt in „Molecular Therapy“ eine verbesserte Immuntherapie vor, die die entarteten Zellen gleich an zwei Merkmalen erkennt und vernichtet.

Ein Multiples Myelom ist eine unheilvolle Diagnose. Meist nimmt die Krankheit im Knochenmark ihren Lauf. Reife B-Zellen, Plasmazellen genannt, fangen dort an, sich unkontrolliert zu vermehren und zu viele, teilweise fehlerhafte Antikörper herzustellen. Heilbar ist die Krebserkrankung, die unter anderem die Knochensubstanz zerstört und dann sehr schmerzhaft sein kann, bislang nicht.

Moderne CAR-T-Zelltherapien können seit einigen Jahren das Leben vieler Myelom-Patient*innen zwar deutlich verlängern, doch auch sie haben Schwächen. „Bei manchen Betroffenen schlägt die Behandlung gar nicht an. Bei anderen kommt es früher oder später zu Rückfällen, die dann oft schnell zum Tode führen“, erklärt Dr. Armin Rehm, der Leiter der Arbeitsgruppe „Translationale Tumorimmunologie“ am Max Delbrück Center.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

gestern fand wieder eines unserer regelmäßigen Treffen der Selbsthilfegruppe statt. In angenehmer Atmosphäre, begleitet von leckerem Kuchen sowie duftendem Kaffee und Tee, nutzten wir die Gelegenheit, um wichtige Themen für das gerade begonnene Jahr 2026 zu besprechen.

Ein zentraler Punkt war die Planung einer Broschüre mit lockeren Anekdoten, in der Mitglieder ihre ganz persönlichen Erlebnisse mit Ärztinnen und Ärzten, im Krankenhaus oder mit Pflegekräften schildern sollen. Ziel ist es, diese Erfahrungen authentisch und lebensnah festzuhalten und anderen Betroffenen Mut zu machen.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

gestern Abend fand in den Räumlichkeiten der Leopoldina eine Weiterbildungsveranstaltung zu hämatologischen Krebserkrankungen statt. Die sogenannte ASH-Nachlese, die traditionell im Januar durchgeführt wird, wurde gemeinsam vom Universitätsklinikum Halle und der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft organisiert. Ziel der Veranstaltung war es, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Umfeld des Jahreskongresses der American Society of Hematology (ASH) praxisnah zusammenzufassen und für Fachpublikum einzuordnen.

Prof. Lutz Müller

Liebe Freunde, liebe Besucher,

ich möchte Euch Neuigkeiten zur ePA präsentieren, die die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) publiziert hat:

Zum Jahresbeginn haben wir die bisher wichtigsten To-dos für Praxen zusammengefasst:

◾ Das Stecken der eGK: Praxen erhalten mit dem Einlesen der eGK automatisch für 90 Tage Zugriff auf die ePA. Eine Zustimmung des Patienten ist nicht erforderlich. Kann die Gesundheitskarte nicht eingelesen werden, zum Beispiel in der Videosprechstunde, können Patienten über ihre ePA-App der Praxis Zugriff erteilen.

◾ In die ePA anlassbezogen reinschauen
Der Arzt oder Psychotherapeut hat nun die Möglichkeit, bereits eingestellte Arztbriefe, Befundberichte etc. zu lesen und bei Bedarf in seiner Behandlungsdokumentation abzulegen. Wichtig zu wissen ist: Ärzte und Psychotherapeuten müssen nicht anlasslos bei jedem Patienten-Kontakt die ePA sichten. Eine Einsichtnahme sollte erfolgen, wenn in der spezifischen Behandlungssituation relevante Zusatzinformationen zu erwarten sind.
👉 Einen Mehrwert für viele Nutzer bietet die Medikationsliste, in der alle per Rezept verordneten Medikamente aufgeführt sind.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

die SHG für Leukämie- und Lymphompatienten Halle (Saale) wünscht allen hämatologischen Patienten sowie unseren geschätzten Partnern ein gesundes, erfolgreiches und zugleich entspanntes Jahr 2026.

Unser Dank und unsere Anerkennung gelten den Ärzten, die unsere Mitglieder mit hoher fachlicher Kompetenz und Menschlichkeit begleiten, ebenso wie den vertrauensvollen Fachgesellschaften, den politischen Ansprechpartnern, Vereinen und Institutionen, mit denen wir eng zusammenarbeiten. Diese Kooperation endet nicht an regionalen Grenzen: Im kontinuierlichen überregionalen Austausch mit Fachstellen, Selbsthilfegruppen und Netzwerken erweitern wir stetig unser Wissen und unsere Perspektiven. Dieser Wissenstransfer kommt unmittelbar unseren Patienten zugute und stärkt unsere Arbeit nachhaltig.

Lernen ist dabei ein zentraler Bestandteil unseres gemeinsamen Weges. Oder, um es mit den bekannten Worten Lenins zu sagen: „Lernen, lernen und nochmals lernen.“

© 2016 Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten Halle (Saale) / Sachsen-Anhalt

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