Aktuelles zu Leukämie, Lymphomen und Selbsthilfe
Hier finden Sie aktuelle Nachrichten, Berichte und Veranstaltungshinweise unserer Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten in Halle (Saale). Wir informieren über Patiententreffen, Aktionen, medizinische Themen und Entwicklungen der Krebs-Selbsthilfe in Sachsen-Anhalt.
Langzeittherapie bei chronischer myeloischer Leukämie
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2024
Mit einem neuen zielgerichteten Wirkstoff kann die Krankheit gut in Schach gehalten werden.
Menschen, die an chronischer myeloischer Leukämie (CML) in der chronischen Phase erkrankt sind, benötigen gute Langzeittherapien, die die Krankheit über möglichst lange Zeiträume ruhig halten, ohne zu viele Nebenwirkungen zu verursachen. Ein neuer Wirkstoff aus der Gruppe der sogenannten BCR-ABL-Hemmer kann dies womöglich leisten, wie aus den Ergebnissen einer in der Fachzeitschrift New England Journal of Medicine veröffentlichten Phase 3-Studie hervorgeht.
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G-BA kann bei zwölf Arzneimitteln keinen Zusatznutzen feststellen
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2024
Der Gemeinsame Bundesausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung über die Nutzenbewertung von einem Dutzend Arzneimitteln entschieden. Bei keinem der vorliegenden Wirkstoffe sah das Gremium Hinweise für einen Zusatznutzen.
Berlin. Über die Nutzenbewertung von zwölf Arzneimitteln hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag entschieden. Bei keinem der zum Dutzend gehörenden Kandidaten konnte das Gremium einen Zusatznutzen als belegt ansehen. Bei einem Duo fiel die Entscheidung allerdings erst einmal vorläufig, also befristet. Bei einem Arzneimittel wurden die jeweiligen Befristungen dagegen aufgehoben.
Letzteres betraf den Wirkstoff Axicabtagen-Ciloleucel - zum einen zur Behandlung Erwachsener mit rezidiviertem oder refraktärem diffus großzelligem B-Zell-Lymphom und primär mediastinalem großzelligem B-Zell-Lymphom nach zwei oder mehr systemischen Therapien, zum anderen zur Behandlung eines rezidivierten oder refraktären follikulären Lymphoms nach drei oder mehr systemischen Therapien.
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Wir nähen für Krebspatienten am 06.06.2024
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2024
Liebe Freunde, liebe Besucher,
gestern war es wieder so weit: Einige Mitglieder unserer Selbsthilfegruppe trafen sich zum monatlichen Nähen. Es war ein Tag voller Kreativität, Gemeinschaft und produktiver Arbeit. In den letzten Monaten haben wir gemeinsam viel erreicht und uns kontinuierlich verbessert. Unser Ziel ist es, Leseknochen für Patienten zu nähen, die ihnen während ihres Krankenhausaufenthalts oder ihrer Therapiezeit Trost und Unterstützung bieten sollten.

Die letzten Monate waren geprägt von intensiven Nähsessions, kreativen Ideen und dem gemeinsamen Lernen. Zu Beginn unseres Projekts hatten viele von uns nur wenig Näherfahrung, doch durch gegenseitige Unterstützung und den Austausch von Tipps und Tricks sind wir zu versierten kreativen Mitstreitern geworden. Unser Ehrgeiz und unsere Leidenschaft für das Projekt haben uns angetrieben und uns immer wieder motiviert, neue Herausforderungen anzunehmen.
Nach Erkrankung an Morbus Hodgkin: Viel körperliche Bewegung gesundheitsfördernd
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2024
Das infolge der Erkrankung erhöhte Risiko für Herzkreislauferkrankungen kann durch körperliche Aktivität vermindert werden.
Überlebende eines Morbus Hodgkin in der Kindheit haben infolge der Behandlung mit Chemotherapie und Bestrahlung später als Erwachsene ein erhöhtes Risiko für Herzkreislauferkrankungen. Mit ausreichend körperlicher Aktivität kann dieses Risiko aber wieder deutlich reduziert werden, wie eine beim diesjährigen Meeting der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago präsentierte Studie einer Arbeitsgruppe aus den USA und Kanada zeigt.
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Infektionen nach Stammzelltransplantation vorbeugen
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2024
Es lohnt sich offenbar, die Prophylaxe in einem bestimmten Fall länger durchzuführen, als es bisher üblich ist.
Personen, die sich bei einer Leukämie oder einem Lymphom einer allogenen hämatopoetischen Stammzelltransplantation unterziehen müssen, haben in der Folge ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Zytomegalievirus. Diese Infektion kann die Betroffenen sehr krankmachen, und es lohnt sich nachgewiesenermaßen, ihr durch die Therapie mit einem speziellen Wirkstoff, einem sogenannten Zytomegalievirus-Terminase-Komplexhemmer, vorzubeugen. In einer Studie wurde jetzt nachgewiesen, dass eine Verlängerung der Anwendungszeit dieser Prophylaxe über die bislang üblichen 100 Tage nach der Stammzelltransplantation sinnvoll ist. Das geht aus einem Bericht in der Fachzeitschrift Lancet Haematology hervor.
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