Aktuelles zu Leukämie, Lymphomen und Selbsthilfe
Hier finden Sie aktuelle Nachrichten, Berichte und Veranstaltungshinweise unserer Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten in Halle (Saale). Wir informieren über Patiententreffen, Aktionen, medizinische Themen und Entwicklungen der Krebs-Selbsthilfe in Sachsen-Anhalt.
Nahrungsergänzungsmittel - Weder schädlich noch nützlich
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2024
Was viele Menschen nicht wissen: Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel, keine Arzneimittel. Man kommt da manchmal durcheinander, da die vielen bunten Pillen, Kapseln, Pulver und Konzentrate vor allem in Drogerien und Apotheken verkauft werden. Dort werden allerdings auch Salzlakritz und Weingummi verkauft – Produkte, bei denen wir wissen, dass sie nicht gesundheitsfördernd sind.
Was aber sind denn dann Nahrungsergänzungsmittel und warum gibt es die in der Apotheke? Merrit Arndt, Oecotrophologin und Beraterin für Ernährung und Betriebliches Gesundheitsmanagement am Hamburger Facharztzentrum an der Kampnagelfabrik, erklärt: „Nahrungsergänzungsmittel sind in der Regel hochkonzentrierte Nahrungsmittel aus einem oder mehreren Nährstoffen, beispielsweise Fettsäuren, Vitaminen, Pflanzenextrakten oder Mineralien“, erklärt die 37-Jährige.
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Rote-Hand-Brief zu CAR-T-Zellprodukten: Patienten lebenslang überwachen
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2024
Langen – Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) informiert über einen Rote-Hand-Brief verschiedener pharmazeutischer Unternehmen zu Zellprodukten, die im Rahmen einer CAR-T-Therapie verwendet werden.
„Das Auftreten sekundärer Malignome mit T-Zell-Ursprung, einschließlich chimärer Antigenrezeptor (CAR)-positiver Malignome, wurde berichtet“, heißt es darin.
Diese traten innerhalb eines Zeitraums von Wochen bis zu mehreren Jahren nach der Behandlung hämatologischer Malignome auf. Patienten sollten daher lebenslang auf sekundäre Malignome überwacht werden, so die Empfehlung in dem Brief.
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Neuer Wirkstoff bei chronischer myeloischer Leukämie bringt tieferes Ansprechen
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2024
Im Vergleich zur Standardtherapie können mit einem neuen zielgerichteten Wirkstoff Vorteile erzielt werden.
In der Erstbehandlung bei chronischer myeloischer Leukämie (CML) in der chronischen Phase kann mit einem neuen BCR:ABL-Hemmer offenbar ein besseres Ansprechen auf die Erkrankung erreicht werden als mit den bisherigen Standard-Tyrosinkinasehemmern. Das berichtete eine internationale Arbeitsgruppe aus u.a. Deutschland auf dem diesjährigen Kongress der European Hematology Association.
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Infektionen häufigste schwere Komplikation nach CAR-T-Zelltherapie
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2024
München – Der häufigste Grund für die Sterblichkeit nach einer CAR-T-Zelltherapie sind schwere Infektionen – und nicht, wie gedacht, CAR-T-spezifische Nebenwirkungen wie der Zytokinsturm oder schwere neurologische Symptome.
Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Team von Forschenden unter Federführung des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München in einer Metaanalyse mit 46 Studien, in denen über CAR-T-Therapien von mehr als 7.600 Personen mit verschiedenen Leukämien und Lymphomen berichtet wurde (Nature Medicine, 2024; DOI: 10.1038/s41591-024-03084-6).
Von den 574 gemeldeten Todesfällen nach CAR-T-Zelltherapie waren 7,3 % auf schwere Herz-Kreislauf- oder Lungenerkrankungen zurückzuführen, 11,5 % auf die typischen CAR-T-Nebenwirkungen wie Zytokinsturm oder schwere neurologische Symptome – aber 50,9 % (n=292) auf Infektionen.
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Womöglich neue Therapieoption bei älteren Menschen mit Mantelzellymphom
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2024
Der Chemotherapie und Antikörpertherapie kann womöglich noch ein neuer, verträglicherer Brutontyrosinkinasehemmer hinzugefügt werden.
Für ältere Personen mit Mantelzellymphom ist eine Kombination eines neuen Brutontyrosinkinasehemmers mit einem Chemotherapeutikum und einem Anti-CD20-Antikörper vermutlich eine deutlich wirksamere und verträglichere Therapie in der Erstlinie als die bisherigen Optionen. Das geht aus den Ergebnissen einer Studie hervor, die beim diesjährigen Kongress der European Hematology Association vorgestellt wurden.
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