Aktuelles zu Leukämie, Lymphomen und Selbsthilfe
Hier finden Sie aktuelle Nachrichten, Berichte und Veranstaltungshinweise unserer Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten in Halle (Saale). Wir informieren über Patiententreffen, Aktionen, medizinische Themen und Entwicklungen der Krebs-Selbsthilfe in Sachsen-Anhalt.
Zielgerichtete Tyrosinkinasehemmertherapie und Chemotherapie bei akuter lymphatischer Leukämie
- Details
- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2023
In manchen Fällen offenbar so gut wie eine allogene Stammzelltransplantation.
Wenn bei erwachsenen Patienten eine Philadelphia-positive akute lymphatische Leukämie (ALL) durch eine erste Behandlung vollständig zurückgedrängt werden kann – Mediziner sprechen von kompletter Remission – wird derzeit die allogene hämatopoetische Stammzelltransplantation als weiterführende Maßnahme empfohlen. Inzwischen gibt es jedoch sogenannte Tyrosinkinasehemmer einer neueren Generation, die erfolgreich mit Chemotherapie kombiniert werden können. In einer zusammenfassenden Überblicksstudie wurde verglichen, wie die jeweiligen Erfolgsaussichten der Therapien sind. Die Ergebnisse erschienen in der Fachzeitschrift Cancer.
CAR-T-Zelltherapie als eine Option bei hartnäckig wiederkehrendem multiplem Myelom
- Details
- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2023
Für stark vorbehandelte Patienten, bei denen mehrere moderne Therapien keinen ausreichenden Erfolg bringen, kann die CAR-T-Zelltherapie unter Umständen vorteilhaft sein.
Wenn ein multiples Myelom trotz mehrfacher Behandlung mit modernen Therapien immer wiederkehrt, ist die Prognose ungünstig. In einem solchen Fall kann allerdings womöglich eine CAR-T-Zelltherapie noch Besserung bringen, wie sich in einer Phase III-Studie, die in der Fachzeitschrift New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde, herausstellte.
Weiterlesen: CAR-T-Zelltherapie als eine Option bei hartnäckig wiederkehrendem multiplem Myelom
Zanubrutinib hat für bestimmte Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie einen Zusatznutzen
- Details
- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2023
Köln – Der Bruton-Tyrosinkinase-Inhibitor (BTK-Inhibitor) der zweiten Generation „Zanubrutinib“ hat für für Erwachsene mit rezidivierter oder refraktärer chronischer lymphatischer Leukämie (CLL), die noch keinen BTK- oder BCL2-Inhibitor erhalten haben, einen Zusatznutzen. Ober dieser erheblich oder gering ausfällt, hängt vom Alter des Patienten ab. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hatte für die Nutzenbewertung vier Patientengruppen gebildet und unterschiedliche zweckmäßige Vergleichstherapien festgelegt – der Hersteller legte aber nur für eine der Gruppen in seinem Dossier geeignete Daten vor. In dieser wurde Zanubrutinib mit Ibrutinib verglichen, einem BTK-Inhibitor der ersten Generation.
Forscher wollen Effektivität von CAR-T-Zelltherapien verbessern
- Details
- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2023
Würzburg – Ein Forschungskonsortium unter Leitung von Michael Hudecek vom Universitätsklinikum Würzburg will mit der Hilfe von SmartCAR-T-Zellen die Effektivität von Krebstherapien insbesondere bei schwer zu behandelnden Tumoren verbessern. Die Europäische Union fördert das Vorhaben mit rund 1,3 Millionen Euro im Rahmen ihrer Initiative TRANSCAN-3.
Schwer behandelbare Krebserkrankungen zeichnen sich unter anderem durch ein spezielles Tumormikromilieu aus. Verschiedene physikalische und immunologische Barrieren umgeben den Tumor und schirmen ihn ab, was die Wirksamkeit von Immuntherapien beeinflusst.
Weiterlesen: Forscher wollen Effektivität von CAR-T-Zelltherapien verbessern
Austausch bei der Gematik zur „ePA“ in Berlin am 11.03.2023
- Details
- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2023
Liebe Freunde, liebe Besucher,
am 11.03.2023 fand in Berlin eine Veranstaltung zum Thema "ePA für alle – Eure Sichtweise ist gefragt" statt. Eingeladen zur Veranstaltung hat die Gematik, die für die Entwicklung und Einführung der elektronischen Patientenakte in Deutschland zuständig ist. Teilnehmer der Veranstaltung waren ca. 20 Patientenvertreter von verschiedenen Patientenorganisationen.
Im Mittelpunkt der Diskussionen stand die elektronische Patientenakte (ePA), die als wichtiger Bestandteil der Digitalisierung im Gesundheitswesen gilt. Die ePA soll es Patienten ermöglichen, ihre Gesundheitsdaten digital zu speichern und zu verwalten. Momentan ist die ePA noch bei dem bestehenden Einsatz eine Insellösung, die noch nicht von allen Krankenkassen angeboten wird. Zudem gibt es vorgegebene Schnittstellen, die jedoch durch die Krankenkassen etwas variieren dürfen.

Die Teilnehmer der Veranstaltung betonten, dass die Patientenrechte bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens unbedingt beachtet werden müssen. Auch der Datenschutz wurde als wichtiger Aspekt diskutiert.
Weiterlesen: Austausch bei der Gematik zur „ePA“ in Berlin am 11.03.2023









