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Neues Digital-Zentrum für Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt soll ein neues Landeszentrum für Digitale Medizin bekommen. Es soll dafür sorgen, dass medizinische Kompetenz dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Halle. Ein Landeszentrum für Digitale Medizin soll künftig garantieren, dass medizinische Kompetenz dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

„Die Digitalisierung des Gesundheitssystems kann dazu beitragen, eine flächendeckende medizinische Versorgung der Menschen im Land sicherzustellen“, zeigte sich die alte und neue Gesundheitsministerin Sachsen-Anhalts, Petra Grimm-Benne (SPD) bei der Gründung des Zentrums zuversichtlich.

Das in Kooperation mit der AOK Sachsen-Anhalt und der Universitätsmedizin Halle gegründete Zentrum soll künftig digitale Angebote der Gesundheitsvorsorge und Krankenversorgung für unterschiedliche Zielgruppen strukturieren und organisieren.

„Medizinische Exzellenz muss dort ankommen, wo sie gebraucht wird und sie muss die Menschen mit Mitteln erreichen, die an ihre Bedürfnisse und Lebenssituation angepasst sind – qualitätsgesichert und individuell“, sagte Professor Dr. Michael Gekle, Dekan der Medizinischen Fakultät in Halle. Bereits in der Startphase sollen ratsuchende Eltern mithilfe digitaler Konzepte direkt in einen Dialog mit fachkundigen Experten der Universitätsmedizin treten können.

Orts- und zeitunabhängige Angebote schaffen

Weitere Fachbereiche kommen im zweiten Schritt dazu. Es gehe vor allem darum, orts- und zeitunabhängige Angebote zu schaffen, damit auch im ländlichen Raum Beratungsgespräche und Therapien wahrgenommen werden können.

Termine für Beratungsgespräche mit Pädiatern können bereits jetzt online gebucht werden. Zur vereinbarten Zeit „treffen“ sich Eltern und Ärzte dann in einer Videokonferenz. „Vor allem Eltern von Kindern mit ernsten Vorerkrankungen, wie etwa Herzrhythmusstörungen, Störungen der Schilddrüsenfunktion oder des Knochenstoffwechsels haben ein besonders hohes Informationsbedürfnis und wünschen sich verlässliche und möglichst individuelle Beratung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen“, sagt Ralf Dralle, Vorstand der AOK Sachsen-Anhalt. „Diese Beratung wollen wir unseren Versicherten ermöglichen und setzen dabei auf Expertise aus Sachsen-Anhalt.“

Onkologische Sport- und Bewegungstherapie startet

Ende des Jahres wird das Angebot um eine digital unterstützte onkologische Sport- und Bewegungstherapie erweitert. Betroffene sollen während der Tumortherapie an Trainingsmaßnahmen teilnehmen können, auch wenn sie nicht in der Nähe eines Tumorzentrums leben oder in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. (zie)

Quelle:

https://www.aerztezeitung.de/

 

© 2016 Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten Halle (Saale) / Sachsen-Anhalt

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