Aktuelles zu Leukämie, Lymphomen und Selbsthilfe
Hier finden Sie aktuelle Nachrichten, Berichte und Veranstaltungshinweise unserer Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten in Halle (Saale). Wir informieren über Patiententreffen, Aktionen, medizinische Themen und Entwicklungen der Krebs-Selbsthilfe in Sachsen-Anhalt.
Innovative Krebs-Therapie: Patienten durch „lebendiges“ Medikament krebsfrei
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2022
Durch eine innovative Krebsbehandlung sind Patientinnen und Patienten auch nach zehn Jahre krebsfrei. Die Therapie wird auch in Deutschland eingesetzt.
Pennsylvania - Krebs ist noch immer eine Krankheit, die vielen Menschen das Leben kostet. Forschende arbeiten an innovativen Therapieformen zur Behandlung von verschiedenen Krebsarten. Eine der neueren Therapieformen stellt laut der Deutschen Krebsgesellschaft eine Immuntherapie mit CAR-T-Zellen dar. CAR-T-Zellen werden zur Behandlung von Formen von Blutkrebs (Leukämie) und Lymphdrüsenkrebs eingesetzt.
Eine Studie der Universität Pennsylvania in den USA zeigt nun den langfristigen Erfolg der Behandlung, wie das US-Wissensportal Popular Science und The New York Times berichten. Drei Patienten wurden 2010 im Rahmen der klinischen Studie mit der innovativen Immuntherapie behandelt. Bei zwei der Patienten schlug die Therapie gut an und sie blieben über zehn Jahre lang krebsfrei.
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T-Zell-Lymphom: Antikörper-Wirkstoff-Konjugat langfristig mit Vorteilen
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2022
Langfristig sind die Überlebensaussichten nach einer Kombination von Chemotherapie und Anti-CD30-Antikörper-Wirkstoff-Konjugat für Patienten mit peripherem T-Zell-Lymphom besser.
Patienten mit einem peripheren T-Zell-Lymphom profitieren auch langfristig davon, wenn sie in der Erstbehandlung mit Chemotherapie zusätzlich ein bestimmtes Antikörper-Wirkstoff-Konjugat erhalten. Das zeigen die Ergebnisse der ECHELON-2-Studie auch im langfristigen Beobachtungsverlauf, wie in der Fachzeitschrift Annals of Oncology berichtet wurden.
An der Studie nahmen 452 Patienten mit peripherem T-Zell-Lymphom teil, die wegen dieser Erkrankung zuvor noch keine Behandlung erhalten hatten. Sie bekamen die übliche Kombinationschemotherapie oder eine Chemotherapie in Kombination mit einem bestimmten Antikörper-Wirkstoff-Konjugat. Letzteres heftet sich durch einen Antikörper an CD30 auf der Oberfläche der Lymphomzellen, dringt in das Zellinnere ein und löst dort durch die Unterbrechung des normalen Zellzyklus’ den Tod der Lymphomzellen aus.
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Nebenwirkungen von CAR-T-Zell-Krebstherapie: Schädigung der Herzfunktion
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2022
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Neue Leitlinie für Erkrankungen am multiplen Myelom
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2022
Sie berücksichtigt neue Erkenntnisse zur Diagnostik und Therapie.
Für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge bei monoklonaler Gammopathie unklarer Signifikanz und beim multiplen Myelom gibt es eine neue S3-Leitlinie, die sich an den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert. Federführend beteiligt an der Erstellung der Leitlinie, die bis Februar 2027 gelten soll, war die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie.
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Die Therapie bei wiederkehrendem multiplem Myelom erweitern
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2022
Bei der Therapie einen weiteren Wirkstoff hinzuzufügen, bringt Überlebensvorteile.
Wenn ein multiples Myelom nach der Behandlung wiederkehrt oder gar nicht erst darauf anspricht, kann es sich lohnen, eine Kombinationstherapie mit einem Anti-CD38-Antikörper, einem Immunmodulator und einem Kortikosteroid zu versuchen. Die neuen Ergebnisse der ICARIA-MM-Studie, die in der Fachzeitschrift Lancet Oncology veröffentlicht wurden, zeigen, dass sich dadurch die Überlebensaussichten verbessern.
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