Aktuelles zu Leukämie, Lymphomen und Selbsthilfe
Hier finden Sie aktuelle Nachrichten, Berichte und Veranstaltungshinweise unserer Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten in Halle (Saale). Wir informieren über Patiententreffen, Aktionen, medizinische Themen und Entwicklungen der Krebs-Selbsthilfe in Sachsen-Anhalt.
Schlechtes Ansprechen auf Coronaimpfung vor allem bei Non-Hodgkin-Lymphom und aktiver Therapie
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2021
Atlanta – Tumorpatienten und vor allem solche mit hämatoonkologischen Erkrankungen haben ein deutlich erhöhtes Risiko durch COVID-19, so dass schon früh in der SARS-CoV-2-Pandemie empfohlen wurde, diese Bevölkerungsgruppe prioritär zu impfen.
Noch allerdings gibt es keine umfassenden Erkenntnisse dazu, wie Patienten aus verschiedenen Tumorentitäten auf die SARS-CoV-2-Vakzine ansprechen und welche Zusammenhänge es beim Ansprechen zu spezifischen Tumortherapien gibt.
Dies war Fragestellung einer größeren, prospektiven Beobachtungsstudie an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Interimsdaten der fortlaufenden Studie sind bei der 63. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) in Atlanta vorgestellt worden, die parallel virtuell stattfand.
Corona: Booster-Aufruf für Krebspatienten
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2021
Menschen mit einer Krebserkrankung weisen ein vergleichsweise höheres Risiko für Durchbruchsinfektionen mit COVID-19 auf – das sollte bei den Auffrischimpfungen Geltung finden.
Berlin/Bonn/Heidelberg. Krebspatienten sollten nach Ansicht von Fachleuten aus dem Bereich Onkologie bevorzugt eine Corona-Auffrischungsimpfung erhalten. So berichtet Professor Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg, Untersuchungen wiesen darauf hin, dass Menschen mit einer Krebserkrankung ein vergleichsweise höheres Risiko für Durchbruchsinfektionen aufwiesen. „Das gilt insbesondere für Menschen mit Blutkrebs und für Krebskranke, die aktuell eine Krebstherapie erhalten, die das Immunsystem schwächt“, erklärt Baumann.
Kombinationstherapie bei älteren Patienten mit Mantelzelllymphom
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2021
Eine Kombination aus Tyrosinkinasehemmer und Anti-CD20-Antikörper kann unter Umständen vorteilhaft sein.
Ältere Patienten, die an einem Mantelzelllymphom erkrankt sind, profitieren offenbar von einer chemotherapiefreien Therapie mit einem Tyrosinkinasehemmer und Anti-CD20-Antikörper. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie in der Fachzeitschrift Journal of Clinical Oncology.
An der Studie nahmen Patienten ab 65 Jahren teil, die an einem Mantelzelllymphom erkrankt waren. Sie erhielten zunächst bis zu zwei Jahre lang eine Kombinationstherapie mit einem Tyrosinkinasehemmer und einem Anti-CD20-Antikörper, anschließend den Tyrosinkinasehemmer allein. 96 Prozent von ihnen sprachen auf die Behandlung an, fast drei Viertel sogar mit einem kompletten Ansprechen. Nach drei Jahren waren 94 Prozent der Patienten noch am Leben, bei 87 Prozent war die Erkrankung nicht weiter vorangeschritten.
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Versicherte mit Krebserkrankungen in der vertragsärztlichen und -psychotherapeutischen Versorgung
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2021
Aktuelle Daten zur Entwicklung seit 2010
Was ist Krebs?
Krebserkrankungen sind durch ein unkontrolliertes Zellwachstum gekennzeichnet. Krebs kann grundsätzlich in allen Organen des menschlichen Körpers auftreten. Je nachdem, welches Organsystem betroffen ist, handelt es sich bei Krebserkrankungen um sehr heterogene Krankheitsbilder. In einer ersten Abstufung lassen sich Krebserkrankungen des Körpergewebes, sogenannte solide Tumoren, und Krebserkrankungen des Blut- und blutbildenden Systems, hämatologische Tumoren, unterscheiden. Im Jahr 2019 war Krebs in Deutschland für etwa ein Fünftel der in vollständiger Gesundheit gelebten verlorenen Lebensjahre verantwortlich. Insofern haben Krebserkrankungen erheblichen Einfluss auf die Gesamtkrankheitslast und den Versorgungsbedarf der Bevölkerung.
Wie häufig ist Krebs bei den gesetzlich Versicherten in Deutschland?
Fatigue bei Immuntherapie gegen Krebs
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2021
Chronische Erschöpfung kann im Laufe einer Immuntherapie bei einer Krebserkrankung auftreten. Empfohlen wird, die Behandlung individuell und patientenzentriert auszurichten.
Viele Krebspatienten erleben im Laufe ihrer Erkrankung chronische Erschöpfung, die trotz angemessener Ruhepausen nicht mehr verschwindet. Dieses Phänomen wird Fatigue genannt, sie wird mit der Krebserkrankung selbst, aber auch mit den dagegen notwendigen Therapien in Verbindung gebracht. Auch bei Immuntherapien mit Checkpointblockern kann Fatigue auftreten, wie aus einem Bericht in der Fachzeitschrift Der Onkologe hervorgeht.









