Aktuelles zu Leukämie, Lymphomen und Selbsthilfe
Hier finden Sie aktuelle Nachrichten, Berichte und Veranstaltungshinweise unserer Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten in Halle (Saale). Wir informieren über Patiententreffen, Aktionen, medizinische Themen und Entwicklungen der Krebs-Selbsthilfe in Sachsen-Anhalt.
Elke „Dir zeige ich es!“ MZ vom 17.10.2019 (2)
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2019
Elke Bederke, Mitglied unserer Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten Halle (S.), kämpft seit zehn Jahren gegen den Krebs. Dabei musste sie Rückschläge hinnehmen. Wie sich die Köthenerin immer wieder aufgerappelt hat.
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Gemeinsame Jahrestagung der DGHO, OeGHO, SGMO und SGH+SSH in Berlin vom 11.-14.10.2019
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2019
Liebe Freunde, liebe Besucher,
vier spannende Tage liegen hinter mir. Ich konnte bereits zum 14-mal an der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie in Berlin teilnehmen.
Es gibt viele neue Erkenntnisse, gerade in Bezug auf die Car-T-Zell-Therapien. Diesbezüglich wird es bestimmt in den kommenden Tagen Publikationen geben und ich persönlich hatte mir mehr versprochen. Noch gibt es zu wenige Daten, aber es wurde eben auch von Rezidiven auf dem Kongress berichtet. Noch in den Vorjahren hörte es sich so an, dass diese Therapie wie eine Revolution einschlägt. Ähnlich wie vor mehr als 15 Jahren, als die Antikörper wie Pilze aus dem Boden wucherten und sich daraus viele neue Therapieansätze entwickelten.

Patientenvertreter aus Deutschland und Österreich unter sich
Patientenvertreter bekommen immer mehr die Möglichkeit auf solchen wichtigen Veranstaltungen zu referieren. So auch Bergit Kuhle von der Leukämiehilfe RHEIN-MAIN e. V., sie nutzte diese Chance um über die „Patienten-Beteiligung: Lippenbekenntnis oder Programm?“ Ausdruck zu verleihen, welche Rolle geschulte Patientenvertreter auf deutscher bzw. internationaler Ebene Einfluss nehmen können.
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Wenn ein multiples Myelom nicht anspricht
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2019
Bei Patienten, deren Erkrankung auf herkömmliche Therapien nicht anspricht, kann unter Umständen ein neuartiger Wirkstoff Besserung bringen.
Manche Patienten mit multiplem Myelom sprechen auf keinen der derzeit üblichen Wirkstoffe an, selbst dann nicht, wenn diese miteinander kombiniert werden. In einem solchen Fall kann eventuell eine ganz neue Substanz Hilfe bringen – ein sogenannter Exportin-1-Hemmer. Dies zeigte sich in einer Studie, deren Ergebnisse in der Fachzeitschrift New England Journal of Medicine veröffentlicht wurden.
Der Wirkstoff blockiert Exportin-1, das in vielen Tumorzellen besonders aktiv ist und u.a. die den Tumor unterdrückenden Proteine p53 und p21 aus dem Zellkern herausbefördert. Wenn dies durch den Exportin-1-Hemmer unterdrückt wird, ist der Zyklus der Krebszellen unterbrochen und die Zellen sterben ab.
Motivation für aktiven Alltag bei Krebs
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2019
Ein spezielles Programm soll Krebspatienten zu mehr körperlicher Bewegung motivieren.
HEIDELBERG / DRESDEN. Ein spezielles Motivationsprogramm für mehr Bewegung bei Krebs haben Wissenschaftler am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Dresden und Heidelberg entwickelt. Das Programm lässt sich als zentraler Baustein in Sport- und Bewegungsangebote integrieren, teilt das NCT mit.
„MotivA – Meine Motivation für einen aktiven Alltag“ heißt das Programm, das sich aus sieben Motivationseinheiten zusammensetzt. In leicht verständlichen Audio-Sequenzen leiten sie Betroffene beispielsweise dazu an, einen Bewegungsplan zu erstellen, Hindernisse für regelmäßige körperliche Aktivität zu identifizieren und Gegenstrategien zu entwickeln.
Zunächst harmlose Symptome: Warum Blutkrebs oft so spät erkannt wird
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2019
Leukämie zählt zu den gefährlichsten Krebsformen. Denn die Krankheit wird meist spät entdeckt. Wer öfter Nasenbluten hat, denkt schließlich nicht gleich an Krebs. Auch andere, vermeintlich harmlose Symptome sollte unbedingt ein Arzt abklären
- Bei Blutkrebs (Leukämie) vermehren sich funktionsuntüchtige Blutzellen, vor allem Abwehrzellen explosionsartig.
- Nur die Hälfte der Patienten leben noch fünf Jahre nach der Diagnose.
- Radioaktive Strahlung und Benzol, etwa aus Zigarettenrauch und Abgasen, erhöhen das Risiko für Leukämie erheblich.
Leukämie, umgangssprachlich Blutkrebs, zählt zu den gefährlichsten Krebsformen. Im Vergleich zu anderen Krebsarten, etwa Brustkrebs oder Darmkrebs, ist Leukämie zwar mit rund 12.000 Neuerkrankungen pro Jahr, darunter etwa 600 Kinder, eher selten.
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