Aktuelles zu Leukämie, Lymphomen und Selbsthilfe
Hier finden Sie aktuelle Nachrichten, Berichte und Veranstaltungshinweise unserer Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten in Halle (Saale). Wir informieren über Patiententreffen, Aktionen, medizinische Themen und Entwicklungen der Krebs-Selbsthilfe in Sachsen-Anhalt.
CML/MPN-Reha in Bad Berka
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2020
Im traditionallen Kurort Bad Berka in Thüringen wird ab März 2020 eine Rehabilitation angeboten, die auf die Bedürfnisse und Interessen von CML-Patienten zugeschnitten ist.
Seit 1997 werden hier Rehabilitationsmaßnahmen für bösartige Erkrankungen einschließlich den Bluterkrankungen wie CML und MPN durchgeführt. Die Klinik bietet neben der Nähe zu Weimar, Jena und Erfurt eine moderne und spezialisierte Rehabilitation bei CML insbesondere für hämatologische Erkrankungen.
Update zum Absetzen der CML-Behandlung: Bericht vom ASH-Kongress 2019
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2020
Das Erreichen der Therapiefreien Remission (TFR) bleibt zur Zeit weiterhin das meistdiskutierte Thema zur CML. Am diesjährigen ASH-Kongress war die erste Session dem Thema TFR gewidmet. Ausserdem gab es viele Poster zu diesem Thema.
Insgesamt gibt es keine grossen Neuigkeiten im Bereich der TFR, aber die Forschung dazu wird weiterhin intensiv betrieben. Über all die verschiedenen Studien gesehen, muss etwa die Hälfte aller Patienten, die einen Absetzversuch nach Jahren tiefen molekularen Ansprechens (tiefer als MR4, BCR-ABL <0.01) wagen, die Behandlung wieder aufnehmen. Die wichtigsten offenen Fragen sind, wie sich die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Absetzen für jeden individuellen Patienten vorhersagen lässt, die Notwendigkeit einer lebenslangen PCR-Überwachung zur Diagnose potentieller später Rückfälle und ob ein zweiter Versuch nach einem Fehlschlag des ersten machbar und sicher ist.
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Pilzinfektionen nach Stammzelltransplantation
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2020
Eine gefürchtete Komplikation, bei der rasch gehandelt werden sollte.
Patienten, die sich wegen einer Krebserkrankung des blutbildenden oder lymphatischen Systems (Leukämien, Lymphome, multiples Myelom) einer allogenen Stammzelltransplantation unterziehen müssen, bei der blutbildende Stammzellen eines gesunden Spenders übertragen werden, haben ein erhöhtes Risiko für Pilzinfektionen. Diese werden oft erst spät erkannt, können aber zu ernsthaften Komplikationen führen, weshalb erhöhte Aufmerksamkeit geboten ist. Darüber berichteten Wissenschaftler in der Fachzeitschrift best practice onkologie.
Guten Rutsch und alle Gute für 2020
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2019
Liebe Freunde, liebe Besucher,
wir möchten uns bei Allen bedanken, die uns das ganze Jahr begleitet haben. Dank an Diejenigen, die mit uns gelacht und geweint haben, die uns durch schwierige Zeiten begleitet haben und vor allem denen, die für uns stets ein offenes Ohr haben. Die für uns da sind, ohne Euch wäre unsere kleine Welt nicht so wertvoll. Wir wünschen Euch fürs neue Jahr nur das Beste, dass Ihr Eure gesundheitlichen Probleme im Griff habt und zufrieden in die Zukunft schauen könnt.

Lasst uns gemeinsam im kommenden Jahr unsere Ziele verwirklichen, gemeinsame Feste feiern bzw. das Leben gemeinsam genießen.
Neuer Antikörper bei wiederkehrender akuter lymphatischer Leukämie im Kindesalter
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2019
Wenn eine Stammzelltransplantation vorbereitet werden muss, kann sich die neue Antikörpertherapie gegenüber der bislang üblichen Chemotherapie auszahlen.
Wenn bei Kindern und Jugendlichen eine akute lymphatische B-Zellleukämie nach einer ersten Therapie zurückkehrt, ist die Prognose oft ungünstig, weil die bestehenden Behandlungsoptionen nur noch eingeschränkt wirken. Im Besonderen gilt dies für Patienten, bei denen es sehr früh oder sehr spät zu einem Rückfall kommt. Eine Stammzelltransplantation mit Stammzellen eines gesunden Spenders ist dann die Therapie der Wahl. Jedoch kommt sie nicht für alle Betroffenen in Frage, weil die Nebenwirkungen der dazu notwendigen Chemotherapie zu stark sind bzw. diese nicht ausreichend wirkt, sodass immer noch kranke Restzellen nachweisbar bleiben. In dieser Situation kann eine Therapie mit einem sogenannten BiTE-Antikörper vorteilhaft sein, wie Wissenschaftler auf der Jahrestagung der American Society of Hematology berichteten. Die Behandlung mit dem Antikörper erwies sich in der Studie der Standardchemotherapie als so überlegen, dass die Studie vorzeitig abgebrochen wurde, um möglichst allen Patienten die Chance auf die neue Therapie zu geben.
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