Aktuelles zu Leukämie, Lymphomen und Selbsthilfe
Hier finden Sie aktuelle Nachrichten, Berichte und Veranstaltungshinweise unserer Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten in Halle (Saale). Wir informieren über Patiententreffen, Aktionen, medizinische Themen und Entwicklungen der Krebs-Selbsthilfe in Sachsen-Anhalt.
CLL: Kombination aus Ibrutinib und Venetoclax beseitigt Krebszellen aus dem Knochenmark
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2019
Houston – Eine Kombinationsbehandlung mit den beiden oral verfügbaren Wirkstoffen Ibrutinib und Venetoclax, die derzeit nur zur Monotherapie der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) eingesetzt werden, hat in einer Phase-2-Studie im New England Journal of Medicine (2019; 380: 2095-2103) häufig komplette Remissionen erzielt, die mit einer Beseitigung der Tumorzellen aus dem Knochenmark verbunden waren.
Ibrutinib und Venetoclax, die beide zur Behandlung der CLL zugelassen sind, haben unterschiedliche Angriffspunkte. Ibrutinib hemmt die Bruton-Tyrosinkinase, die Signale des B-Zell-Rezeptors weiterleitet und die Zelle damit gegen Wachstumsimpulse abschottet. Venetoclax kann als BCL2-Inhibitor eine Apoptose, also einen gezielten Zelltod, auslösen. Präklinische Studien haben gezeigt, dass die Kombination beider Wirkstoffe Synergieeffekte erzielen könnte, ohne dass es zu einer Zunahme der Toxizität kommt.
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Bessere Aussichten bei ZNS-Lymphom
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2019
Dank neuer therapeutischer Optionen sind die Überlebensaussichten bei ZNS-Lymphomen offenbar gestiegen.
Lymphome (Lymphdrüsenkrebs), die im Zentralen Nervensystem (ZNS) entstehen, sind eine selten vorkommende Form von Non-Hodgkin-Lymphomen, die sich oft sehr aggressiv verhalten. Dank moderner Kombinationschemotherapien und Immuntherapien haben sich die Aussichten für die Betroffenen verbessert, wie Wissenschaftler aus Österreich in der Fachzeitschrift Acta Oncologica berichteten.
1. Mitteldeutsche Selbsthilfekonferenz in Halle am 18.05.19
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2019
Liebe Freunde, liebe Besucher,
am gestrigen Tag gab es die 1. Mitteldeutsche Selbsthilfekonferenz mit einem sehr guten Programm und vielen Akteuren. Unter dem Motto „Wir hilft . Selbsthilfe verbindet“ folgten dankbare Patienten, Selbsthilfegruppen bzw. Vereine aus den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen. Zusammen mit Andreas und Mario aus unserer Selbsthilfegruppe beantworteten wir viele Fragen von Besuchern an unserem Infostand.

Es gab bei der Veranstaltung ein Forum zum Thema „Digitalisierung (in) der Selbsthilfe“. Selbstverständlich entschied ich mich zwischen vielen Foren die angeboten wurden, für die Digitalisierung. Die Teilnehmer bekamen Impulse zur datensensiblen Kommunikation und möglichen Gefahren aufgezeichnet. Es gab Tipps zu datensicheren Alternativen und Fragestellungen wurden ausdiskutiert. Ich habe mich auch zu Wort gemeldet und darauf hingewiesen, dass der digitale Gesundheitsassistent von „Vivy“ nicht das ist, was wir Patienten wollen. Schaut Euch an, wer wirklich dahintersteckt und habt den Mut zum NEIN-sagen.
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Schließung der Station für Hämatologie und Onkologie in der Uni Magdeburg
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2019
Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung - Pressemitteilung Nr.: 047/2019
Schließung der Station für Hämatologie und Onkologie
Willingmann: „Suchen mit Uniklinikum Magdeburg nach kurzfristigen Lösungen / Schnellstmöglich Investitionsstau auflösen“
Mit Blick auf die Schließung der Räumlichkeiten der Station für Hämatologie und Onkologie der Universitätsklinik Magdeburg (UKM) begrüßt Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann, dass der neue Ärztliche Direktor Prof. Dr. Hans-Jochen Heinze das Wohl von Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Mittelpunkt der Entscheidungen des Klinikumsvorstandes stellt. Dass eine solche Schließung eine Option sein würde, ist dem Aufsichtsrat des Universitätsklinikums Magdeburg und dessen Vorsitzenden, Minister Prof. Willingmann, erstmals am 6. Mai 2019 angekündigt worden. Allerdings lag in der gleichen Sitzung ein fachhygienisches Gutachten vor, das Lösungsvorschläge jenseits einer Schließung enthielt, um die jetzt entstandene Versorgungslücke von Krebspatienten zu vermeiden.
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Krebsklinik (Abteilung Hämatologie) in Magdeburg ist dicht
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2019
Wegen Hygienemängeln hat die Uniklinik-Leitung die Spezialabteilung für Hämatologie und Onkologie geschlosen. Patienten müssen ausweichen.
Am Freitag zog der Vorstand die Notbremse: Vor allem wegen gravierender hygienischer Mängel ließ er die Klinik für Hämatologie und Onkologie am Magdeburger Uniklinikum schließen, die Räume wurden leergezogen. Bislang waren dort 26 Betten für die hochspezialisierte Behandlung von Leukämie- (Blutkrebs) und Lymphom-Patienten untergebracht. Derzeit gibt es nur noch neun Betten in einem Ausweichgebäude.
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