Aktuelles zu Leukämie, Lymphomen und Selbsthilfe
Hier finden Sie aktuelle Nachrichten, Berichte und Veranstaltungshinweise unserer Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten in Halle (Saale). Wir informieren über Patiententreffen, Aktionen, medizinische Themen und Entwicklungen der Krebs-Selbsthilfe in Sachsen-Anhalt.
Blut- und Lymphdrüsenkrebs: Bei Pemphigus häufiger
- Details
- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2018
Das Risiko für chronische Leukämie, multiples Myelom und Non-Hodgkin-Lymphome ist bei Patienten mit Pemphigus erhöht.
Menschen, die an Pemphigus (auch Blasenkrankheit genannt) leiden, haben ein erhöhtes Risiko für einige Krebserkrankungen des blutbildenden Systems und des Lymphsystems. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Journal of the American Academy of Dermatology.
Weiterlesen: Blut- und Lymphdrüsenkrebs: Bei Pemphigus häufiger
22. Patientendialog in Berlin am 03./04.05.2018
- Details
- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2018
Liebe Freunde, liebe Besucher,
was für zwei wundervolle Tage liegen nun hinter mir. Sehr gern nahm ich die Einladung zum 22. Patienten-Dialog nach Berlin an und traf mich mit ca. 100 Patientenvertretern, Ärzten, Rechtsanwälten und Wissenschaftlern aus ganz Deutschland zum Austausch.
Es folgte ein Höhepunkt dem anderen. So konnten u.a. 4 Patientenvertreter ihre Erfolgsmodelle vorstellen. Claus Feucht sprach wie gewohnt sehr euphorisch über sein Projekt „Rudern gegen Krebs“. Bei der letzte Veranstaltung in unsere Heimatstadt Halle waren wir auch mit vertreten und hatten zusammen mit der DSD eine erfolgreiche Typisierung vorgenommen. Anja Rech von der MigräneLiga e.V. stellte einen Kalender vor, den Künstler mit Leben füllte. Sehr spannend war auch Modell Nr. 3. Da ging es auch den Blickwinkel des Auges, wo kann man sich Rat und Hilfe bei Sehverlust einholen.

Uta und ich waren die Patientenvertreter aus Sachsen-Anhalt
Weiterlesen: 22. Patientendialog in Berlin am 03./04.05.2018
6. Nationaler Erfahrungsaustausch Patient und Politik in Potsdam am 27.-28.04.18
- Details
- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2018
Liebe Freunde, liebe Besucher,
wie wichtig ein Austausch unter Gleichgestimmten ist, kann wohl jeder Mensch nachvollziehen. Umso mehr freute ich mich auch am 6. Nationalen Erfahrungsaustausch Patient und Politik in Potsdam teilgenommen zu haben.
Wie nun mittlerweile schon Tradition, wurden wir mit einem Referenten überrascht, der im öffentlichen Leben steht. Blogger, Autor und Strategieberater Sascha Lobo sprach zum Thema „Von Big Data bis IT-Sicherheit – Was die digitale Transformation für den Umgang mit Daten bedeutet und wie das Netz die Gesellschaft verändert“. Sascha zeigte uns Beispiele auf, von denen ich (die meisten Anwesenden ebenso) nicht einmal ansatzweise etwas gehört hatten. Auf der einen Seite bin ich auch ein Freund der Digitalisierung, solange ich auch Herr über meine Daten bin. Aber was uns erwartet, wird gravierende Einschnitte in die eigene Lebensweise mit sich bringen. Ein paar Beispiele stelle ich als Bilddatei in die Galerie.

Sascha Lobo
Weiterlesen: 6. Nationaler Erfahrungsaustausch Patient und Politik in Potsdam am 27.-28.04.18
Bei Hodgkin-Lymphom: Chronische Erschöpfung keine Seltenheit
- Details
- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2018
Während einer Erkrankung an Morbus Hodgkin kann sich chronische Erschöpfung bemerkbar machen, die mitunter auch nach einer Heilung nicht verschwindet.
Eine der häufigsten Begleiterscheinungen und Nachwirkungen einer Erkrankung an Morbus Hodgkin, einer Form von Lymphdrüsenkrebs, ist anhaltende Erschöpfung, Fatigue genannt. Sie tritt oft schon vor Beginn der ersten Krebstherapien auf, kann sich aber im Laufe der Erkrankung noch verschlimmern. Bewegungsprogramme und verhaltenstherapeutische Maßnahmen sind dafür geeignet, den Betroffenen Linderung zu verschaffen, wie einem zusammenfassenden Bericht in der Fachzeitschrift Der Onkologe zu entnehmen ist.
Weiterlesen: Bei Hodgkin-Lymphom: Chronische Erschöpfung keine Seltenheit
„Wir sterben, wie wir gelebt haben“
- Details
- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2018
Winfried Hardinghaus ist Vorsitzender des Deutschen Hospiz- und Palliativverbands. Im Interview erzählt er, warum der Tod immer noch ein Tabuthema ist und was das Sterben leichter macht.
Herr Hardinghaus, sterben muss jeder, aber die meisten Menschen scheinen sich nur widerwillig mit dem Tod zu beschäftigen. Warum ist das so?
Winfried Hardinghaus: Der Tod ist immer noch ein Tabuthema. Ich bin selbst Arzt und stelle sogar bei Kollegen fest, dass sie sich kaum Gedanken darüber gemacht haben, wie sie sterben möchten und welche Möglichkeiten der Begleitung es gibt. Aber auch in anderen Zusammenhängen, beruflich und privat, erlebe ich oft, wie groß der Unwille ist, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Entsprechend groß ist der Aufklärungsbedarf. Vergangenes Jahr haben wir vom Deutschen Hospiz- und Palliativverband eine Umfrage gemacht, die ergeben hat, dass nur 18 Prozent der Menschen in Deutschland wissen, dass ein Platz in einem stationären Hospiz für die Betroffenen kostenlos ist.









