Aktuelles zu Leukämie, Lymphomen und Selbsthilfe
Hier finden Sie aktuelle Nachrichten, Berichte und Veranstaltungshinweise unserer Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten in Halle (Saale). Wir informieren über Patiententreffen, Aktionen, medizinische Themen und Entwicklungen der Krebs-Selbsthilfe in Sachsen-Anhalt.
Gesundheitstag in Merseburg am 08.05.25
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2025
Liebe Freunde, liebe Besucher,
heute zum Gesundheitstag in Merseburg waren wir als Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten Halle mit vertreten. Im Kreise von ganz verschiedenen Selbsthilfegruppen, Krankenkassen, Sanitätshäusern und Vereinen kamen wir schon beim Aufbau schnell ins Gespräch.
In der bunten Vielfalt der Stände trafen wir auf Menschen mit den unterschiedlichsten Erfahrungen und Geschichten. Der Austausch begann oft ganz unkompliziert – ein freundliches Lächeln, ein kurzer Blick auf unser Informationsmaterial, und schon waren wir mitten im Gespräch. Die vier Stunden vergingen wie im Flug, und wir führten viele Gespräche... traurige, erfreuliche und nachdenkliche.

Einige Menschen kamen mit eigenen Erfahrungen auf uns zu, erzählten von ihren Krankheitsgeschichten, ihren Herausforderungen, aber auch von Hoffnungen und kleinen Erfolgen. Diese Begegnungen waren oft sehr bewegend. Manchmal lagen Freude und Trauer dicht beieinander, wenn von überstandenen Krisen berichtet wurde oder von schwierigen Zeiten, die noch bevorstehen.
Neuer KML-Podcast: Zweitlinientherapie des DLBCL: Ist die Hochdosis-Chemotherapie obsolet?
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2025
Wenn die erste Therapielinie beim diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL) versagt und die Erkrankung erneut auftritt, ist bei Spätrezidiven (mehr als 12 Monate nach Erstlinientherapie) eine Hochdosis-Chemotherapie mit einer autologen Stammzelltransplantation das Mittel der Wahl. Demgegenüber können Patientinnen und Patienten mit einem Frührezidiv (weniger als 12 Monate nach Erstlinientherapie) eher von einer CAR-T-Zell-Therapie profitieren.
In diesem Podcast diskutieren Peter Borchmann und Björn Chapuy über den Stellenwert der Hochdosis-Chemotherapie. Zentrale Fragen sind, ob und welche Alternativen es zur Hochdosistherapie gibt bzw. mit welchen Substanzen sich die Erstlinientherapie so verbessern lässt, damit Patient:innen mit einem grundsätzlich Chemotherapie-sensitiven DLBCL möglichst gleich mit der ersten Therapielinie eine tiefe Remission erreichen und spätere Rezidive möglichst erst gar nicht auftreten.
Wenn Mantelzellymphome wiederkehren und voranschreiten
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2025
Eine neue Kombinationstherapie kann die Aussichten offenbar auch nach vielen Vorbehandlungen noch verbessern.
Schreiten Mantelzellymphome trotz mehrerer Therapien immer weiter voran, wird es immer schwieriger, noch neue Behandlungsoptionen zu finden. Eine Möglichkeit könnte es offenbar sein, mit einer Kombination aus Brutontyrosinkinasehemmer und Bcl-2-Hemmer zu behandeln. Darauf lassen die Ergebnisse einer Phase 3-Studie schließen, die in der Fachzeitschrift Lancet Oncology veröffentlicht wurden.
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Abschied von einem verlässlichen Partner: Herr Schröder geht in den Ruhestand
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2025
Liebe Freunde, liebe Besucher,
heute war ein besonderer Tag für uns drei Selbsthilfegruppenleiter aus Halle (S.) – Karin, Stefan und ich – denn wir waren in Magdeburg, um uns persönlich von Herrn Schröder zu verabschieden. Nach beeindruckenden 29 Jahren Tätigkeit bei der AOK geht er nun in den wohlverdienten Ruhestand. Für uns war dieser Besuch mehr als nur ein formeller Abschied – es war ein herzlicher Dank an einen langjährigen Wegbegleiter.

Herr Schröder war über all die Jahre der Ansprechpartner für unsere Selbsthilfegruppen. Er hatte stets ein offenes Ohr für unsere Anliegen, verstand die Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert waren, und begegnete uns immer auf Augenhöhe. Jeder Fördermittelantrag, den wir gestellt haben, ist über seinen Schreibtisch gegangen – und wir können uns beim besten Willen nicht erinnern, dass je ein Antrag abgelehnt worden wäre, solange er ordentlich gestellt war und das Vorhaben nachvollziehbar Sinn machte. Diese Verlässlichkeit und das gegenseitige Vertrauen haben unsere Zusammenarbeit über die Jahre geprägt.
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Sicherheitsdebatte zu elektronischer Patientenakte geht weiter
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2025
Berlin – Zwei Wochen vor der bundesweiten Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) geht die Debatte um die Sicherheit des Angebots weiter. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) versicherte gestern, die Gefahr eines unbefugten Zugriffs auf Daten von Patientinnen und Patienten sei gebannt. IT-Experten, die Ende vergangenen Jahres vor Sicherheitsmängeln gewarnt hatten, widersprachen jedoch.
Die ePA sei „extrem sicher“, sagte Lauterbach in Berlin. Im internationalen Vergleich sei sie „eine der sichersten, vielleicht die sicherste elektronische Patientenakte“. Es sei lange daran gearbeitet worden, zu verhindern, dass Daten abgegriffen werden können. „Diese Gefahr ist gebannt.“
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