Aktuelles zu Leukämie, Lymphomen und Selbsthilfe
Hier finden Sie aktuelle Nachrichten, Berichte und Veranstaltungshinweise unserer Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten in Halle (Saale). Wir informieren über Patiententreffen, Aktionen, medizinische Themen und Entwicklungen der Krebs-Selbsthilfe in Sachsen-Anhalt.
Erstmals in Sachsen-Anhalt Coronapatienten im Basedow-Klinikum Merseburg mit Medikament gerettet
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2020
Merseburg -Im Kampf gegen das Coronavirus haben Mediziner in Merseburg einen neuen Weg eingeschlagen. Sie haben erstmals das noch nicht zugelassene Medikament Remdesivir benutzt, um einen schwer erkrankten Covid-19-Patienten am Carl-von-Basedow-Klinikum zu behandeln - und das mit Erfolg. Der Patient habe sich nach Auskunft des zuständigen Arztes sehr gut erholt. Es ist der erste bekannte Fall überhaupt in Sachsen-Anhalt, bei dem Ärzte dieses Medikament eingesetzt haben.
Patient mit schwerer Covid-19-Erkrankung
Die Entscheidung für Remdesivir hat Chefarzt Jörn Rüssel getroffen, als klar war, dass der Patient schwer mit dem Virus zu kämpfen hatte. „Es war ein spezieller Fall, weil der Patient erheblich immungeschwächt war.“ Denn bis Februar war er bei dem Chefarzt wegen einer Tumortherapie in Behandlung. Anschließend habe sich der Betroffene in seinem privaten Umfeld mit dem Virus angesteckt und wurde aufgrund der Schwere der Infektion in das Klinikum eingewiesen.
„Bundesbericht Forschung und Innovation 2020“: Krebsforschung soll EU-weit Fahrt aufnehmen
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2020
COVID-19 und Krebs sind zwei dominierende Gesundheitsthemen des „Bundesberichtes Forschung und Innovation 2020“. Die Bundesregierung verspricht, Krebs während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft viel Aufmerksamkeit zu schenken.
Berlin. Die Bundesregierung sieht Deutschland besonders in wissenschaftlicher Hinsicht gut aufgestellt im Kampf gegen Pandemien wie die gegenwärtige Corona-Herausforderung. „Die deutsche Forschung ist gut gerüstet, auch um auf akute und globale Gesundheitsnotstände, wie die Ende 2019 ausgebrochene COVID-19-Pandemie reagieren zu können“, heißt es dazu im kürzlich veröffentlichten „Bundesbericht Forschung und Innovation 2020“.
Mit strengeren Raucher-Regeln Krebserkrankungen verhindern
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2020
Am Freitagnachmittag will der Bundestag über eine Verschärfung des Tabakwerbeverbots debattieren. Dass dies sinnvoll wäre, steht für das DKFZ außer Frage.
Heidelberg/Genf. Der Vorrang wirtschaftlicher Interessen behindert nach Ansicht des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) den Kampf gegen den Krebs. „Drei Tabakkontrollmaßnahmen könnten bis 2050 eine Million Krebsfälle vermeiden“, sagt Ute Mons, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention des DKFZ.
Würden wiederholte Steuererhöhungen, ein umfassendes Tabakwerbeverbot sowie eine einheitliche neutrale Verpackung für alle Zigarettenmarken umgesetzt, bliebe vielen Menschen ein schlimmes Schicksal erspart. Das sei das Ergebnis von Modellrechnungen von DKFZ-Forschern, die im Fachjournal „Cancer Epidemiology, Biomarkers & Prevention“ veröffentlicht wurden.
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Doppeltes Risiko-Betroffene landen im Teufelskreis: Erst kam der Krebs, dann die Armut
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2020
Der Krebs ist zurück gedrängt, doch viele Betroffene können nicht aufatmen. Sie geraten in einen Teufelskreis aus wirtschaftlicher Not und sozialem Abstieg, der zu Frühberentung und Armut führt. Was Krankenkassen, Arbeitsagenturen und Rentenversicherungen ändern müssten – denn viele Patienten, könnten und wollten noch arbeiten, wären wertvolle Fachkräfte.
Noch nie war die Krebstherapie so erfolgreich wie heute. Und auch wenn keine Heilung möglich ist, lässt sich die Erkrankung oft so weit behandeln, dass sie nur noch minimal vorhanden ist und ein fast normales Leben ermöglicht. Mediziner sprechen deshalb heute oft von Krebs als einer chronischen Erkrankung. Eine begrüßenswerte, positive Entwicklung.
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Krebs und „Corona“: Wo gibt es Hilfestellungen?
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2020
Viele Krebspatientinnen und -patienten sind derzeit verunsichert, wie sie sich während der Corona-Pandemie verhalten sollen und ob anstehende Therapien überhaupt noch durchgeführt werden können. Die Deutsche Krebshilfe, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) haben sich zusammengeschlossen, um Pandemie-bedingte Versorgungsengpässe in der Onkologie zu erfassen.
In Deutschland wird tagtäglich bei durchschnittlich etwa 1.400 Menschen eine Krebserkrankung neu festgestellt. Allein im Jahr 2015/2016 sind nach Erhebungen des Robert Koch-Instituts mehr als 230.000 Frauen und knapp 260.000 Männer hierzulande neu an Krebs erkrankt. Daher benötigen viele Menschen in Deutschland zu Zeiten der Corona-Pandemie aufgrund einer Krebserkrankung eine entsprechende Diagnostik und eine – oft lebensnotwendige – Therapie.
Erhöhtes Risiko für schwereren Krankheitsverlauf?
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