Aktuelles zu Leukämie, Lymphomen und Selbsthilfe
Hier finden Sie aktuelle Nachrichten, Berichte und Veranstaltungshinweise unserer Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten in Halle (Saale). Wir informieren über Patiententreffen, Aktionen, medizinische Themen und Entwicklungen der Krebs-Selbsthilfe in Sachsen-Anhalt.
Erstes SHG-Treffen nach Coronaausbruch am 29.06.20
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2020
Liebe Freunde, liebe Besucher,
nach langen vier Monaten fand vorgestern unser erstes Gruppentreffen statt. Wie sehr haben wir uns darauf gefreut. Selbstverständlich halten auch wir uns an die Vorgaben und organisierten unser Treffen mit 10 Mitgliedern unserer Selbsthilfegruppe.

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Neu am Universitätsklinikum Halle: CAR-T-Zelltherapie gegen Lymphdrüsenkrebs
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2020
Das körpereigene Immunsystem spielt in der Bekämpfung von Krebs eine große Rolle. Besondere Bedeutung haben bestimmte Abwehrzellen, die sogenannten T-Zellen, weil sie Krebszellen erkennen und abtöten können. Ab Mitte des Jahres 2020 wird nun auch an der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV am Universitätsklinikum Halle die sogenannte CAR-T-Zell-Therapie für Patientinnen und Patienten mit B-Zell-Lymphom, eine Form des Lymphdrüsenkrebses, und perspektivisch auch für Blutkrebs angeboten. Die CAR-T-Zelltherapie steht derzeit nur an ausgewählten Zentren zur Verfügung, die über ausreichend klinische Erfahrung mit Zelltherapien verfügen.
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Antikörpertherapie bei B-Zelllymphom im Kindes- und Jugendalter
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2020
Wenn der Chemotherapie ein Anti-CD20-Antikörper hinzugefügt wird, können die Überlebensaussichten bei Hoch-Risikoerkrankung verbessert werden.
Bei Erwachsenen mit B-Zelllymphomen kann es sich lohnen, zusätzlich zur Chemotherapie eine Therapie mit einem sogenannten Anti-CD20-Antikörper durchzuführen. Nun wiesen Wissenschaftler auch bei Kindern und Jugendlichen mit B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom positive Effekte dieser Therapie nach. Der Bericht zur Studie erschien in der Fachzeitschrift New England Journal of Medicine.
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CAR-T-Zelltherapie bei akuter lymphatischer Leukämie mit ZNS-Beteiligung
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2020
Wirksam und auch sicher, wie eine Untersuchung zeigt.
Wenn es bei akuter lymphatischer B-Zell-Leukämie (ALL) nach einer Schädelbestrahlung zu einem Rückfall im Zentralen Nervensystem (ZNS) kommt bzw. es sich bei letzterem um einen in einer langen Reihe von Rückfällen handelt, wird die Behandlung immer schwieriger. In dieser Situation kann unter Umständen eine Gentherapie, die sogenannte CD19-CAR-T-Zelltherapie, eine verbleibende Option sein. Darüber berichteten Wissenschaftler anlässlich des diesjährigen Kongresses der Amerikanischen Gesellschaft für Onkologie ASCO.
Im Normalfall ist eine Beteiligung des ZNS bei ALL ein Ausschlussgrund für eine CAR-T-Zelltherapie, die in Form einer einmaligen Infusion durchgeführt wird. Bei dieser Therapie werden T-Zellen aus dem Blut des Patienten gewonnen und mit einem Gen für eine Bindungsstelle (Antigenrezeptor, CAR) bestückt. Wenn diese T-Zellen den Patienten anschließend über eine Infusion zurückgegeben werden, können sie dank des Antigenrezeptors CAR das Eiweiß CD19 auf der Oberfläche der erkrankten B-Vorläuferzellen leichter erkennen. Dadurch werden Botenstoffe, sogenannte Zytokine, freigesetzt, die die Leukämiezellen zerstören. Auf diese Weise wird also die körpereigene Immunantwort gegen den Krebs angekurbelt. Da die CAR-bestückten T-Zellen die Blut-Hirnschranke überwinden können, besteht die Befürchtung, dass sie bei der Bekämpfung von Tumorzellen im Gehirn besonders viel Schaden an den Nervenzellen anrichten könnten.
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Erstmals in Sachsen-Anhalt Coronapatienten im Basedow-Klinikum Merseburg mit Medikament gerettet
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- Geschrieben von: Simone Pareigis
- Kategorie: Beiträge 2020
Merseburg -Im Kampf gegen das Coronavirus haben Mediziner in Merseburg einen neuen Weg eingeschlagen. Sie haben erstmals das noch nicht zugelassene Medikament Remdesivir benutzt, um einen schwer erkrankten Covid-19-Patienten am Carl-von-Basedow-Klinikum zu behandeln - und das mit Erfolg. Der Patient habe sich nach Auskunft des zuständigen Arztes sehr gut erholt. Es ist der erste bekannte Fall überhaupt in Sachsen-Anhalt, bei dem Ärzte dieses Medikament eingesetzt haben.
Patient mit schwerer Covid-19-Erkrankung
Die Entscheidung für Remdesivir hat Chefarzt Jörn Rüssel getroffen, als klar war, dass der Patient schwer mit dem Virus zu kämpfen hatte. „Es war ein spezieller Fall, weil der Patient erheblich immungeschwächt war.“ Denn bis Februar war er bei dem Chefarzt wegen einer Tumortherapie in Behandlung. Anschließend habe sich der Betroffene in seinem privaten Umfeld mit dem Virus angesteckt und wurde aufgrund der Schwere der Infektion in das Klinikum eingewiesen.









