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Strahlentherapie bei T-Zelllymphom

In manchen Fällen eine gut wirksame und verträgliche Behandlungsoption.

Patienten mit einem T-Zelllymphom der Haut können unter Umständen von einer Strahlentherapie profitieren. Darüber berichteten Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Journal of the American Academy of Dermatology.

In der Studie wurden die Daten von Patienten untersucht, die in einer medizinischen Einrichtung wegen eines T-Zelllymphoms eine Bestrahlung der Haut erhielten. 99 Prozent der Patienten sprachen auf die Behandlung an, bei 80 Prozent kam es zu einer kompletten Tumorantwort. Andere Einflussfaktoren wie der Schweregrad und die Ausbreitung des Tumors, sein Gewebetyp (histopathologischer Befund), die eingesetzte Strahlendosis und die Portionierung der Bestrahlung wurden dabei berücksichtigt.

15 Prozent der Patienten erlebten einen Rückfall der Erkrankung, der in der Hälfte der Fälle innerhalb von zehn Monaten eintrat, in manchen Fällen aber auch erst nach Jahren. Auch fokale Bestrahlung, bei der ganz punktuell bestrahlt wird, und hypofraktionierte Strahlentherapie, bei der höhere Einzeldosen in einer geringeren Anzahl von Sitzungen angewandt werden, waren mit einer guten Tumorantwort und wenig Nebenwirkungen verbunden. Die Rate an Zweittumoren war zumindest kurzfristig gegenüber Patienten, die keine Strahlentherapie erhielten, nicht erhöht.

In dieser Studie zeigte sich rückblickend eine gute Wirksamkeit und eine gute Verträglichkeit der Strahlentherapie bei Patienten mit einem T-Zelllymphom der Haut. Für ausgewählte Patienten könne dies, so die Studienautoren, offenbar eine gute Behandlungsoption sein.

Quelle:

https://www.krebsgesellschaft.de/

 

© 2016 Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten Halle (Saale) / Sachsen-Anhalt

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