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Prof. Schmoll
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Informationen der Selbsthilfegruppe (2022)

Liebe Freunde, liebe Besucher,

nach vielen Monaten Vorbereitungszeit feierte unsere Selbsthilfegruppe für Leukämie- u. Lymphompatienten Halle an der Saale am 11.05.2022 nicht nur unser 20. -jähriges Jubiläum, sondern gründeten noch eine zweite Selbsthilfegruppe. Diese SHG ist für transplantierte Patienten (Stammzell- bzw. Knochenmarktransplantiert) aus der Not heraus geboren. Wir bemerkten und beobachteten schon seit vielen Jahren, dass gerade diese Gruppe einen erhöhten Bedarf an Informationen bzw. einem persönlichen Austausch dringend erforderlich ist. Diese SHG wird unsere (mehrfach transplantierte) Roswita leiten. Aus gesundheitlichen Gründen konnte sie leider an der Festveranstaltung nicht präsent sein.

Über den Dächern von Halle

Ergebnisse des Projektes WiZEN

Im Rahmen eines Symposiums am 26. April 2022 haben das Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung (ZEGV) der Dresdner Hochschulmedizin, der AOK-Bundesverband und die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren e.V. die Ergebnisse des vom Innovationsfonds geförderten Projektes „Wirksamkeit der Versorgung in onkologischen Zentren“ (WiZen) vorgestellt (https://aok-bv.de/presse/termine/index_25319.html).

Die Veranstaltung erfuhr mit über 550 Teilnehmer*innen, die dem Livestream gefolgt sind, sehr große Aufmerksamkeit und die Ergebnisse wurden in der nationalen und regionalen Presse für die Öffentlichkeit aufbereitet. So wurden die Ergebnisse der Studie in insgesamt 66 Meldungen auf Titelseiten in Printmedien gebracht und erreichten insgesamt über 2 Millionen Leser.

In der Europäischen Union wird die Zulassung einer weiteren CAR-T-Zelltherapie für bestimmte Fälle geprüft.

Patienten mit multiplem Myelom, die auf die bislang verfügbaren Therapien nicht oder nicht mehr ansprechen, können in Zukunft womöglich mit einer neuen CAR-T-Zelltherapie behandelt werden. Der Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) sprach kürzlich die Empfehlung aus, den Wirkstoff in bestimmten Fällen zuzulassen.

Bei der CAR-T-Zelltherapie werden T-Zellen aus dem Immunsystem gewonnen und mit einem Gen für eine Bindungsstelle (Antigenrezeptor, CAR) bestückt. Anschließend werden die so veränderten T-Zellen dem Patienten über eine Infusion zurückgegeben. Dank des Antigenrezeptors CAR können die T-Zellen die Tumorzellen besser erkennen, docken sich an und zerstören sie. Die CAR-T-Zelltherapie ist also eine Behandlung, die die körpereigene Krebsabwehr unterstützt.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

nach einer langen Phase ohne SHG-Treffen war es gestern endlich wieder soweit. Die Vorfreude war groß, dass wir uns mal nicht virtuell getroffen haben, sondern uns direkt in Präsenz wieder gesehen haben. Das war ein unbeschreiblich schönes Gefühl.

Ein neues Mitglied fand den Weg zu uns mit vielen unzähligen Fragen im Gepäck. Dieses WIESO, WESHALB und WARUM kennen wir ja ALLE nur zu gut, wenn wir neu in die Materie als hämatologischer Patient eintauchen müssen. Wir als Selbsthilfegruppe betonen gegenüber Neuen, dass wir keine Ärzte sind, aber gern Tipps zur Krankheitsbewältigung geben können. Denn immerhin sind viele Mitglieder unserer SHG schon durch viele Therapien marschiert, mit den unterschiedlichsten Erfahrungen.

Durch eine innovative Krebsbehandlung sind Patientinnen und Patienten auch nach zehn Jahre krebsfrei. Die Therapie wird auch in Deutschland eingesetzt.

Pennsylvania - Krebs ist noch immer eine Krankheit, die vielen Menschen das Leben kostet. Forschende arbeiten an innovativen Therapieformen zur Behandlung von verschiedenen Krebsarten. Eine der neueren Therapieformen stellt laut der Deutschen Krebsgesellschaft eine Immuntherapie mit CAR-T-Zellen dar. CAR-T-Zellen werden zur Behandlung von Formen von Blutkrebs (Leukämie) und Lymphdrüsenkrebs eingesetzt.

Eine Studie der Universität Pennsylvania in den USA zeigt nun den langfristigen Erfolg der Behandlung, wie das US-Wissensportal Popular Science und The New York Times berichten. Drei Patienten wurden 2010 im Rahmen der klinischen Studie mit der innovativen Immuntherapie behandelt. Bei zwei der Patienten schlug die Therapie gut an und sie blieben über zehn Jahre lang krebsfrei.

Langfristig sind die Überlebensaussichten nach einer Kombination von Chemotherapie und Anti-CD30-Antikörper-Wirkstoff-Konjugat für Patienten mit peripherem T-Zell-Lymphom besser.

Patienten mit einem peripheren T-Zell-Lymphom profitieren auch langfristig davon, wenn sie in der Erstbehandlung mit Chemotherapie zusätzlich ein bestimmtes Antikörper-Wirkstoff-Konjugat erhalten. Das zeigen die Ergebnisse der ECHELON-2-Studie auch im langfristigen Beobachtungsverlauf, wie in der Fachzeitschrift Annals of Oncology berichtet wurden.

An der Studie nahmen 452 Patienten mit peripherem T-Zell-Lymphom teil, die wegen dieser Erkrankung zuvor noch keine Behandlung erhalten hatten. Sie bekamen die übliche Kombinationschemotherapie oder eine Chemotherapie in Kombination mit einem bestimmten Antikörper-Wirkstoff-Konjugat. Letzteres heftet sich durch einen Antikörper an CD30 auf der Oberfläche der Lymphomzellen, dringt in das Zellinnere ein und löst dort durch die Unterbrechung des normalen Zellzyklus’ den Tod der Lymphomzellen aus.

Onkologische Therapien haben in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Eine dieser neuen Therapieformen setzt besondere T-Zellen ein, die spezifisch auf Tumorantigene gerichtet sind, die sogenannten (CAR)-T-Zellen. Durch diese Zellen wird eine gezielte Immunreaktion ausgelöst, die dem Körper hilft, Krebszellen zu erkennen und zu bekämpfen. Aber, wie andere Krebstherapien auch, kann die Behandlung unerwünschten Nebenwirkungen auslösen.

Sie berücksichtigt neue Erkenntnisse zur Diagnostik und Therapie.

Für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge bei monoklonaler Gammopathie unklarer Signifikanz und beim multiplen Myelom gibt es eine neue S3-Leitlinie, die sich an den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert. Federführend beteiligt an der Erstellung der Leitlinie, die bis Februar 2027 gelten soll, war die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie.

Bei der Therapie einen weiteren Wirkstoff hinzuzufügen, bringt Überlebensvorteile.

Wenn ein multiples Myelom nach der Behandlung wiederkehrt oder gar nicht erst darauf anspricht, kann es sich lohnen, eine Kombinationstherapie mit einem Anti-CD38-Antikörper, einem Immunmodulator und einem Kortikosteroid zu versuchen. Die neuen Ergebnisse der ICARIA-MM-Studie, die in der Fachzeitschrift Lancet Oncology veröffentlicht wurden, zeigen, dass sich dadurch die Überlebensaussichten verbessern.

Müdigkeit, Gewichtsverlust oder nächtliches Schwitzen: Viele bösartige Tumorerkrankungen kündigen sich durch unklare Symptome an und werden daher oft nicht ernstgenommen. Hellhörig sollte man werden, wenn die Beschwerden anhalten und keine plausiblen Ursachen erkennbar sind. 

Tastbare Knoten oder Blut in Stuhl und Urin: Es gibt Symptome, die typisch für Krebs sind und die jeder kennt. Doch viele Tumore entwickeln sich im Verborgenen und senden lange Zeit keine oder nur unspezifische Symptome aus. Da die Beschwerden oft sehr allgemein sind, warten viele Patienten erst einmal ab, bevor sie einen Arzt aufsuchen.

Doch selbst erfahrenen Medizinern gelingt es nicht immer, unklare Symptome richtig zu deuten. Welche Warnsignale bei Krebs besonders oft übersehen werden und welche Rolle Selbstbeobachtung bei der Krebsfrüherkennung spielt, erklärt der Mediziner Dr. Johannes von Büren im Gespräch mit t-online.

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© 2016 Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten Halle (Saale) / Sachsen-Anhalt

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