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Informationen der Selbsthilfegruppe (2021)

Aktuelle Daten zur Entwicklung seit 2010

Was ist Krebs?

Krebserkrankungen sind durch ein unkontrolliertes Zellwachstum gekennzeichnet. Krebs kann grundsätzlich in allen Organen des menschlichen Körpers auftreten. Je nachdem, welches Organsystem betroffen ist, handelt es sich bei Krebserkrankungen um sehr heterogene Krankheitsbilder. In einer ersten Abstufung lassen sich Krebserkrankungen des Körpergewebes, sogenannte solide Tumoren, und Krebserkrankungen des Blut- und blutbildenden Systems, hämatologische Tumoren, unterscheiden. Im Jahr 2019 war Krebs in Deutschland für etwa ein Fünftel der in vollständiger Gesundheit gelebten verlorenen Lebensjahre verantwortlich. Insofern haben Krebserkrankungen erheblichen Einfluss auf die Gesamtkrankheitslast und den Versorgungsbedarf der Bevölkerung.

Wie häufig ist Krebs bei den gesetzlich Versicherten in Deutschland?

Chronische Erschöpfung kann im Laufe einer Immuntherapie bei einer Krebserkrankung auftreten. Empfohlen wird, die Behandlung individuell und patientenzentriert auszurichten.

Viele Krebspatienten erleben im Laufe ihrer Erkrankung chronische Erschöpfung, die trotz angemessener Ruhepausen nicht mehr verschwindet. Dieses Phänomen wird Fatigue genannt, sie wird mit der Krebserkrankung selbst, aber auch mit den dagegen notwendigen Therapien in Verbindung gebracht. Auch bei Immuntherapien mit Checkpointblockern kann Fatigue auftreten, wie aus einem Bericht in der Fachzeitschrift Der Onkologe hervorgeht.

Berlin/Bonn/Heidelberg, 22.11.2021. Die Notlage in den Krankenhäusern und auf den Intensivstationen wird immer dramatischer. Nicht nur für an COVID-19 erkrankte Personen, sondern für alle Menschen mit schwerwiegenden Erkrankungen wie etwa Krebs. Denn schon bald werden bundesweit keine Kapazitäten mehr für weitere Patientinnen und Patienten zur Verfügung stehen. Die Corona-Taskforce des Deutschen Krebsforschungszentrums, der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Krebsgesellschaft sieht eine allgemeine Impfpflicht zusätzlich zu Kontakteinschränkungen als einzige Möglichkeit, den Kollaps des Gesundheitssystems über den Winter zu verhindern. Die Organisationen appellieren an die Politik, unverzüglich entsprechende Maßnahmen in die Wege zu leiten.

Berlin/Bonn/Heidelberg, 15.11.2021. Auch Krebspatient*innen sollten bevorzugt eine COVID-19-Auffrischungsimpfung erhalten. Dafür plädiert die Corona-Taskforce des Deutschen Krebsforschungszentrums, der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Krebsgesellschaft.

Untersuchungen weisen darauf hin, dass Menschen mit einer Krebserkrankung ein vergleichsweise höheres Risiko für sogenannte Durchbruchsinfektionen aufweisen. „Das gilt insbesondere für Menschen mit Blutkrebs und für Krebskranke, die aktuell eine Krebstherapie erhalten, die das Immunsystem schwächt“, begründet Prof. Dr. Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg, diese Empfehlung. „Bitte besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, ob und wann eine Booster-Impfung angezeigt ist“, rät Baumann.

Krankengeld und finanzielle Auswirkungen bei Krebs.

Am Montag, den 22. November 2021 findet in der Zeit von 9 Uhr bis 15 Uhr ein telefonischer Beratertag zum Krankengeld und zu den finanziellen Auswirkungen einer Krebserkrankung für Krebsbetroffene und Angehörige statt.

Diagnose Krebs! Der Patient wird vor einen Berg von Fragen gestellt. Zu den Sorgen um die Zukunft und zur Notwendigkeit, sich mit medizinischen Informationen auseinanderzusetzen, kommen oft auch finanzielle Probleme:

Jüngere Überlebende eines B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphoms haben später ein höheres Risiko für altersbedingte Erkrankungen.

Patienten, die ein Non-Hodgkin-Lymphom in jüngeren Jahren überleben, haben ein höheres Risiko, später an bestimmten altersbedingten Erkrankungen zu leiden, als ältere Überlebende. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie in der Fachzeitschrift Epidemiology, Biomarkers & Prevention.

Der Datenbedarf ist riesig, der Dokumentationsaufwand auch: Bei keiner anderen Indikation ist der Nutzen von Digitalisierung so offensichtlich wie beim Krebs. Diskussionsbedarf besteht beim Datenschutz.

Berlin. Aus eigener Erfahrung weiß Alexandra von Korff, Geschäftsführerin von yeswecan!cer, was wichtig ist, wenn eine Krebsdiagnose über einen Menschen hereinbricht: Alle relevanten Daten müssen beisammen sein, und es besteht ein großer Bedarf an Austausch mit anderen Betroffenen. „Ich sehe das deswegen sehr positiv, dass wir jetzt über elektronische Patientenakten reden. Wenn es einen selbst betrifft, dann ist man sehr glücklich, Daten teilen zu können.“

Die Kombination aus Bcl-2-Hemmer und Anti-CD20-Antikörper wirkt sich offenbar langfristig vorteilhaft aus und hält die Krankheit auf.

Für Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) kann es vorteilhaft sein, wenn sie mit einer Kombination aus Bcl-2-Hemmer und Anti-CD20-Antikörper behandelt werden. Im Vergleich zur Therapie mit dem Anti-CD20-Antikörper und Chemotherapie verbessert dies die Überlebensaussichten, wie Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Journal of Clinical Oncology berichteten.

Der Morbus Waldenström ist ein langsam wachsender Tumor der Lymphdrüsen, also ein sogenanntes Lymphom, der mit derzeit vorhandenen Standardtherapien nicht geheilt werden kann. Das Ziel der Therapien ist deshalb, die Krankheit möglichst lange zu kontrollieren ohne dabei die Lebensqualität der Patient*innen einzuschränken. In einer Studie wurde nun die Kombination der Medikamente Ibrutinib und Rituximab gegen eine alleinige Rituximab-Therapie bei zuvor unbehandelten oder bereits behandelten Patient*innen mit Morbus Waldenström geprüft.

Wirkt langfristig besser.

Patienten mit Waldenströms Makroglobulinämie, einer Form von B-Zell-Lymphom, profitieren offenbar davon, wenn sie zur Therapie mit einem Anti-CD20-Antikörper noch einen Tyrosinkinasehemmer dazu erhalten. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie in der Fachzeitschrift Journal of Clinical Oncology.

An der Studie nahmen 150 Patienten mit bestätigter symptomatischer Waldenströms Makroglobulinämie teil. Ein Teil von ihnen hatte zuvor noch keine Behandlung erhalten, die anderen schon, wobei sie mindestens auf die letzte Therapie mit einem Anti-CD20-Antikörper nur mangelhaft angesprochen hatten. Jetzt erhielten die Patienten einen Anti-CD20-Antikörper mit entweder einem Tyrosinkinasehemmer oder einem Scheinmedikament (Placebo).

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© 2016 Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten Halle (Saale) / Sachsen-Anhalt

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