28,10,0,50,2
600,600,60,1,3000,5000,25,800
90,150,1,50,12,30,50,1,70,12,1,50,1,1,1,5000
Powered By Creative Image Slider
Prof. Schmoll
View Image
Uni Halle
View Image
Uni Halle
View Image
7420214
diesen Monat
letzten Monat
17943
32224

Informationen der Selbsthilfegruppe (2018)

Forscher des Universitätsklinikums Freiburg haben eine neue, sehr wirksame Therapie für die häufigste Leukämie bei Erwachsenen gefunden, die Akut Myeloische Leukämie (AML). Bei etwa jedem achten AML-Patienten lässt sich der Krebs weder mit Chemotherapie noch mit einer Stammzelltransplantation langfristig zurückdrängen. Die Freiburger Forscher zeigten nun, dass diese Patienten von einer kombinierten Behandlung profitieren: Sie übertrugen T-Immunzellen gesunder Spender und gaben gleichzeitig das Medikament Sorafenib. Ein Teil der Patienten konnte geheilt werden, bei vielen wurde der Krebs stark zurückgedrängt. In ausführlichen Laborstudien entschlüsselten die Forscher die Wirkungsweise der Therapie: Sorafenib macht die Tumorzellen für die Immunzellen sichtbar, woraufhin diese den Krebs zerstören. Die Laborergebnisse wurden durch Daten von über 400 Patienten aus weltweit 39 Studienzentren bestätigt. Die Studie erschien am 12. Februar 2018 im Fachmagazin Nature Medicine.

Wenn eine ALL bei Kindern und Jugendlichen auf die neuartige CAR-T-Zelltherapie anspricht, kommt die Krankheit offenbar anhaltend zum Stillstand.

Im vergangenen Jahr wurde in den USA die erste Gentherapie für die Behandlung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis zum 25. Lebensjahr zugelassen, die an akuter lymphatischer Leukämie (ALL) aus B-Vorläuferzellen erkrankt sind und auf andere Therapien nicht ausreichend ansprechen oder schon zwei oder mehr Rückfälle erlebt haben. Die CAR-(Anti-CD19-chimeric Antigen-Rezeptor)-T-Zelltherapie mit Tisagenlecleucel kann die Krankheit offenbar anhaltend zum Stillstand bringen, wie aus den Ergebnissen der Phase II-Studie hervorgeht, die in der Fachzeitschrift New England Journal of Medicine veröffentlicht wurden.

Wenn bei Patienten mit neu diagnostiziertem multiplem Myelom eine Stammzelltransplantation nicht in Frage kommt, kann zur bisherigen Standardtherapie ein Antikörper hinzugefügt werden.

Bei Patienten mit neu diagnostiziertem multiplem Myelom, für die eine Stammzelltransplantation nicht geeignet ist, können mit einer Kombination aus den Chemotherapeutika Bortezomib und Melphalan plus Prednison behandelt werden. Wenn dieser Kombination noch der Antikörper Daratumumab hinzugefügt wird, kann die Krankheit länger zum Stillstand gebracht werden, wie sich in einer Studie zeigte, die in der Fachzeitschrift New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

traditionell findet am Letzten Kongresstag des Deutschen Krebskongresses ein Krebsaktionstag statt. Hier gibt es die verschiedensten Möglichkeiten sich zu informieren. Egal ob bei Vorträgen, an Informationsständen bzw. bei Gesprächen mit Ärzten, Patienten oder Wissbegierigen.

Also kommt nach Berlin.

Wann?
Am 24.02.2018 von 9:00 - 17:00 Uhr

Wo?
Citycube Berlin
Messedamm 26
14055 Berlin

Zum Weltkrebstag beantwortet ein Krebsforscher in einem FAQ, wie sich die Überlebensrate verändert hat und was das für die Arbeitswelt heißt.

HEIDELBERG. Es klingt erfreulich: Die Krebssterblichkeit geht in Deutschland und weltweit seit Jahren zurück. "Krebs muss heute kein Todesurteil sein", sagt Volker Arndt vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg. Aber gesund sei der Patient nach Überwindung der Krankheit nicht automatisch.

In den vergangenen zehn Jahren sei jedoch das Bewusstsein gewachsen, Patienten über eine Heilung hinaus länger zu versorgen. Einige Fragen und Antworten vor dem Weltkrebstag an diesem Sonntag.

In einer Studie konnten langfristig keine erheblichen Vorteile durch eine Kombination von Chemo- und Strahlen-Immuntherapie gegenüber der Kombination Rituximab und Chemotherapie nachgewiesen werden.

Patienten, bei denen ein follikuläres Lymphom im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert wird, können wirksam und sicher mit einer Kombination aus Chemo- und Immuntherapie behandelt werden. Das bestätigte sich in einer Studie in der Fachzeitschrift Journal of Clinical Oncology, in der die Langzeitergebnisse dieser Therapie im Vergleich zu Chemotherapie gefolgt von Strahlen-Immuntherapie verglichen worden waren.

London. Die Chancen, eine Krebserkrankung zu überleben, sind seit dem Jahr 2000 weltweit gestiegen. Das geht aus der internationalen Studie Concorde 3 hervor, die vor dem Weltkrebstag am Sonntag in der Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlicht wurde. Eine Gruppe um Claudia Allemani von der London School of Hygiene & Tropical Medicine hat dazu Daten von 322 Krebsregistern aus 71 Ländern und Regionen zusammengetragen und ausgewertet.

Die Studie umfasst 18 Krebsarten oder -gruppen, die etwa drei Viertel aller Krebserkrankungen ausmachen: Speiseröhre, Magen, Dickdarm, Mastdarm, Leber, Bauchspeicheldrüse, Lunge, Brust (bei Frauen), Gebärmutterhals, Eierstock, Prostata und Melanom der Haut bei Erwachsenen sowie Hirntumoren, Leukämien und Lymphome bei Erwachsenen und Kindern.

ERFURT. Die Bedeutung der Ernährung krebskranker Menschen werde unterschätzt, kann man immer wieder lesen. Wie diese Ernährung auszusehen habe, dazu gehen die Meinungen auseinander. Da befürworten die einen zum Beispiel eine ketogene oder kohlenhydratarme Diät bei Mammakarzinom unter der Vorstellung, der Glukose-Entzug schädige die Tumorzellen.

Dementsprechend würde der Fettanteil der Ernährung bei bis zu 90 Prozent liegen. Andererseits geht aus der WHI-Studie hervor, eine fettreduzierte Ernährung mindere die Zahl brustkrebsbedingter Todesfälle und reduziere signifikant die Gesamtmortalitätsrate. Was ist nun richtig?

Liebe Freunde, liebe Besucher,

gestern fand unser erstes Gruppentreffen im neuen Jahr statt. Wir gestalteten den Nachmittag mal ganz anders. Ich habe einen Beamer in unsere Begegnungsstätte mitgenommen und so konnten wir uns die Bilder aus vergangenen Jahren mal alle zusammen ansehen. Gerade über die Bilder unserer Jubiläumsfeier hatten sich alle sehr gefreut. Es ist schon zu erkennen, dass wir trotz gesundheitlichen Problemen auch mal den Alltag hinter uns lassen konnten.

Wir sind Patienten, die so froh und dankbar sind, dass wir leben dürfen. Genau aus diesem Grund genießen wir unser Leben, gönnen uns Dinge, die unser Leben bereichern.

Seite 1 von 2

© 2016 Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten Halle (Saale) / Sachsen-Anhalt

HELIX_NO_MODULE_OFFCANVAS