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Informationen der Selbsthilfegruppe (2017)

Wenn eine bestimmte Genveränderung in den Krebszellen vorliegt, kann eine Therapie mit einem Multikinasehemmer neben der Standardchemotherapie Überlebensvorteile bringen.

Wenn bei einer akuten myeloischen Leukämie (AML) eine Veränderung im sogenannten FLT3-Gen (FMS-bezogene-Tyrosinkinase 3-Gen) vorliegt, ist die Prognose ungünstiger. Wird in der Behandlung zur Standardchemotherapie ein zielgerichteter Wirkstoff, der Multikinasehemmer Midostaurin, hinzugefügt, verbessern sich die Aussichten der Betroffenen. Dies geht aus den Ergebnissen einer klinischen Phase 3-Studie hervor, deren Ergebnisse in der Fachzeitschrift New England Journal of Medicine veröffentlicht wurden.

Seit April 2017 wurde in verschiedenen Medien über den Einsatz von Methadon bei Krebspatienten berichtet. Die Reaktionen sind enorm. Viele Patienten und ihre Angehörigen erkundigen sich nach den Möglichkeiten einer Methadontherapie. Die DGHO hat nun eine Information für Patienten veröffentlicht. Darin wird deutlich zwischen einem möglichen Einsatz von Methadon in der Schmerztherapie von Krebspatienten und einem Einsatz als Krebsmedikament unterschieden.

Unabhängig davon, ob sie mit Chemo-, Chemostrahlen- oder Strahlentherapie behandelt werden, erreichen viele Patienten mit frühem Mantelzelllymphom lange Überlebenszeiten.

Nur selten ist ein Mantelzelllymphom, das zu den Non-Hodgkin-Lymphomen, also einer Art Lymphdrüsenkrebs, zählt, bei seiner Erstdiagnose noch in einem frühen Stadium. Die Tumoren zeichnen sich in der Regel durch aggressives Wachstum aus. Doch wird die Krankheit tatsächlich in einem frühen Stadium entdeckt, sind die Überlebensaussichten vergleichsweise gut – unabhängig davon, ob die Patienten mit Chemotherapie, Chemostrahlentherapie oder Strahlentherapie behandelt werden. Das geht aus einem Studienbericht in der Fachzeitschrift Annals of Oncology hervor.

Ein Antidepressivum mit dem Wirkstoff Tranylcypromin macht Hoffnung auf eine verträglichere Leukämie-Therapie.

FREIBURG. Für viele der häufig älteren Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) ist die Standard-Chemotherapie zu belastend, weshalb die Krankheit bei ihnen oft tödlich verläuft. Künftig könnten sie mit einer neuen, gut verträglichen Therapie behandelt werden, teilt die Uniklinik Freiburg mit.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

unser gestriges Gruppentreffen war es für unsere Selbsthilfegruppe ein sehr trauriger Anlass. Wir haben unsere Carmen an einer AML verloren. Es hat bei uns in der Gruppe schon Tradition zu solch einem Anlass eine Kerze anzünden. Es gab eine Schweigeminute und anschließend nutze jedes Mitglied die Möglichkeit mit ein paar eigenen Worten sich von Carmen zu verabschieden.

Zehn Jahre nach der Diagnose hat die Lebenserwartung wieder Normalmaß erreicht.

Wenn Patienten mit follikulärem Lymphom, einer Art von Non-Hodgkin-Lymphom, die ersten zehn Jahre nach der Diagnose überstehen, hat sich ihr Sterberisiko wieder demjenigen gleichaltriger nicht am Lymphom Erkrankter aus der Allgemeinbevölkerung angeglichen. Darüber berichteten Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Cancer. 

Liebe Freunde, liebe Besucher,

gestern folgte ich einer Einladung zum 25 jährigen Bestehen der Deutschen Stammzellspenderdatei (DSD) nach Magdeburg. Mit dem „Herrenkrug“ als Veranstaltungsort hat die DSD ein feines Händchen bewiesen. Ein Prestigeobjekt im Grünen der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt.

Wir durften eine emotionale Veranstaltung mit vielen Spendern, Empfängern und engagierten Menschen mitverfolgen. Die Moderation übernahm Theresa Barsch, sie ist selbst Stammzellspenderin gewesen und engagiert sich aus lauter Überzeugung für die Belange von Spendern, als auch von Empfängern. Eine Frau, die für ihr Engagement lebt und das spiegelt sich in jedem Satz ihrer Moderation wieder.

Wenn Krebspatienten aktiv in ihre Behandlung eingebunden werden und regelmäßig Rückmeldungen über eventuelle Beschwerden geben können, lassen sich offenbar sogar die Überlebensaussichten verbessern.

Krebspatienten mit fortgeschrittener Erkrankung nicht nur als passive „Therapieempfänger“ zu begreifen, sondern auch aktiv in die Behandlung einzubinden, ist offenbar nicht nur für das ihr Befinden vorteilhaft, sondern kann sogar die Überlebensaussichten verbessern. Das geht aus einer Studie im amerikanischen Ärzteblatt JAMA hervor.

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© 2016 Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten Halle (Saale) / Sachsen-Anhalt

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