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Informationen der Selbsthilfegruppe (2019)

Einem mathematischen Modell zufolge lässt sich bei vielen Leukämie-Patienten die Medikamentendosis langfristig reduzieren.

DRESDEN. Patienten mit einer Chronischen Myeloischen Leukämie (CML) können ja heute in den meisten Fällen erfolgreich behandelt werden, allerdings müssen sie oft ein Leben lang Medikamente einnehmen.

Mathematiker der TU Dresden (TUD) haben nun gemeinsam mit Kollegen ein mathematisches Modell entwickelt, nach dem sich die Medikamentendosis bei der überwiegenden Zahl der Patienten um bis zu 50 Prozent reduzieren lässt – bei gleicher langfristiger Wirksamkeit (Haematologica 2018; 103:1825-1834). In das Modell flossen Daten zum Therapieverlauf von Patienten der Studien IRIS und CML-IV ein.

Die Neigung, an akuter Leukämien oder einem myelodysplastischen Syndrom zu erkranken, kann vererbt werden. Eine solche familiäre Belastung rechtzeitig zu erkennen, kann hilfreich sein.

Bei akuten Leukämien und myelodysplastischen Syndromen kann eine erblich bedingte Neigung vorliegen. Zu oft noch wird dies, gerade wenn die Erkrankung erst im Erwachsenenalter ausbricht, verkannt, worauf Wissenschaftler in einem Artikel im Deutschen Ärzteblatt hinweisen.

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© 2016 Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten Halle (Saale) / Sachsen-Anhalt

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