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Informationen der Selbsthilfegruppe (2020)

Merseburg -Im Kampf gegen das Coronavirus haben Mediziner in Merseburg einen neuen Weg eingeschlagen. Sie haben erstmals das noch nicht zugelassene Medikament Remdesivir benutzt, um einen schwer erkrankten Covid-19-Patienten am Carl-von-Basedow-Klinikum zu behandeln - und das mit Erfolg. Der Patient habe sich nach Auskunft des zuständigen Arztes sehr gut erholt. Es ist der erste bekannte Fall überhaupt in Sachsen-Anhalt, bei dem Ärzte dieses Medikament eingesetzt haben.

Patient mit schwerer Covid-19-Erkrankung

Die Entscheidung für Remdesivir hat Chefarzt Jörn Rüssel getroffen, als klar war, dass der Patient schwer mit dem Virus zu kämpfen hatte. „Es war ein spezieller Fall, weil der Patient erheblich immungeschwächt war.“ Denn bis Februar war er bei dem Chefarzt wegen einer Tumortherapie in Behandlung. Anschließend habe sich der Betroffene in seinem privaten Umfeld mit dem Virus angesteckt und wurde aufgrund der Schwere der Infektion in das Klinikum eingewiesen.

COVID-19 und Krebs sind zwei dominierende Gesundheitsthemen des „Bundesberichtes Forschung und Innovation 2020“. Die Bundesregierung verspricht, Krebs während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft viel Aufmerksamkeit zu schenken.

Berlin. Die Bundesregierung sieht Deutschland besonders in wissenschaftlicher Hinsicht gut aufgestellt im Kampf gegen Pandemien wie die gegenwärtige Corona-Herausforderung. „Die deutsche Forschung ist gut gerüstet, auch um auf akute und globale Gesundheitsnotstände, wie die Ende 2019 ausgebrochene COVID-19-Pandemie reagieren zu können“, heißt es dazu im kürzlich veröffentlichten „Bundesbericht Forschung und Innovation 2020“.

Am Freitagnachmittag will der Bundestag über eine Verschärfung des Tabakwerbeverbots debattieren. Dass dies sinnvoll wäre, steht für das DKFZ außer Frage.

Heidelberg/Genf. Der Vorrang wirtschaftlicher Interessen behindert nach Ansicht des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) den Kampf gegen den Krebs. „Drei Tabakkontrollmaßnahmen könnten bis 2050 eine Million Krebsfälle vermeiden“, sagt Ute Mons, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention des DKFZ.

Würden wiederholte Steuererhöhungen, ein umfassendes Tabakwerbeverbot sowie eine einheitliche neutrale Verpackung für alle Zigarettenmarken umgesetzt, bliebe vielen Menschen ein schlimmes Schicksal erspart. Das sei das Ergebnis von Modellrechnungen von DKFZ-Forschern, die im Fachjournal „Cancer Epidemiology, Biomarkers & Prevention“ veröffentlicht wurden.

Der Krebs ist zurück gedrängt, doch viele Betroffene können nicht aufatmen. Sie geraten in einen Teufelskreis aus wirtschaftlicher Not und sozialem Abstieg, der zu Frühberentung und Armut führt. Was Krankenkassen, Arbeitsagenturen und Rentenversicherungen ändern müssten – denn viele Patienten, könnten und wollten noch arbeiten, wären wertvolle Fachkräfte.

Noch nie war die Krebstherapie so erfolgreich wie heute. Und auch wenn keine Heilung möglich ist, lässt sich die Erkrankung oft so weit behandeln, dass sie nur noch minimal vorhanden ist und ein fast normales Leben ermöglicht. Mediziner sprechen deshalb heute oft von Krebs als einer chronischen Erkrankung. Eine begrüßenswerte, positive Entwicklung.

Viele Krebspatientinnen und -patienten sind derzeit verunsichert, wie sie sich während der Corona-Pandemie verhalten sollen und ob anstehende Therapien überhaupt noch durchgeführt werden können. Die Deutsche Krebshilfe, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) haben sich zusammengeschlossen, um Pandemie-bedingte Versorgungsengpässe in der Onkologie zu erfassen.

In Deutschland wird tagtäglich bei durchschnittlich etwa 1.400 Menschen eine Krebserkrankung neu festgestellt. Allein im Jahr 2015/2016 sind nach Erhebungen des Robert Koch-Instituts mehr als 230.000 Frauen und knapp 260.000 Männer hierzulande neu an Krebs erkrankt. Daher benötigen viele Menschen in Deutschland zu Zeiten der Corona-Pandemie aufgrund einer Krebserkrankung eine entsprechende Diagnostik und eine – oft lebensnotwendige – Therapie.

Erhöhtes Risiko für schwereren Krankheitsverlauf?

Kyoto − Krebspatienten leiden in den Jahren vor der Diagnose häufiger als andere Menschen unter schweren Infektionskrankheiten. Dies kam in einer Fall-Kontroll-Studie in Cancer Immunology Research (2020; doi: 10.1158/2326-6066.CIR-19-0510) heraus.

Zu den Aufgaben des Immunsystems zählt nicht nur die Abwehr von Krankheitserregern. Die Abwehrzellen können auch Krebszellen aufspüren und vernichten. Eine Abwehr­schwäche könnte deshalb gleichzeitig das Risiko von Krebs- und Infektionskrankheiten begünstigen. Tumore können auch das Immunsystem austricksen (Stichwort: Checkpoint-Inhibitoren), so dass es mit dem Beginn einer Krebserkrankung auch zu einer Abwehrschwäche kommt. Das könnte wieder die Anfälligkeit für Infektionen erhöhen.

Liebe Freunde liebe Besucher,

die Stadt Halle hat erneut zum Tragen Mundmasken aufgerufen. Laut der Amtsärztin, Dr. Christine Gröger, sind ohnehin nur Stoffmasken zum Mehrfachgebrauch geeignet. Die sollten nach Gebrauch in der Waschmaschine gewaschen werden.

Da in unserer Selbsthilfegruppe die Mehrheit mit einem anfälligen Immunsystem zu tun haben, habe auch ich die Nähmaschine zum Leben erweckt. Jedem Mitglied, der bei mir eine Adresse hinterlegt hat, erhält eine Nasen-Mund-Maske. Obendrein verteile ich noch Masken an ausgewählte bedürftige Krebspatienten bzw. an Freunde aus der Selbsthilfe.

Berlin – Patienten mit Blut- und Krebserkrankungen müssen gegebenenfalls einen schwereren Verlauf bei Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus befürchten. Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) empfiehlt daher eine breite und wiederholte Testung von Krebspatienten mit Infektsymptomatik auf SARS-CoV-2.

„Die Angst vor einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2 darf die lebensnotwendige Be­handlung einer Krebserkrankung nicht verhindern, aber ein bereits infizierter Krebspa­tient soll auch nicht zusätzlich durch Komplikationen von COVID-19 gefährdet werden – und eine gesamte Praxis oder Station anstecken“, hieß es aus der Fachgesellschaft.

Durale Lymphome können in der bildgebenden Untersuchung offenbar leicht mit Meningiomen verwechselt werden.

Lymphome der harten Hirnhaut (Dura mater) im Gehirn sind sehr selten und deshalb noch wenig erforscht. Sie werden offenbar nicht selten mit Meningiomen verwechselt, wie Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Cancer berichteten.

Die Forscher untersuchten den Krankheitsverlauf bei 20 Patienten, bei denen ein durales Lymphom diagnostiziert worden war. Es handelte sich um 20 Patienten und damit rund sechs Prozent einer Gruppe von insgesamt 316 Patienten mit einem Lymphom des Zentralen Nervensystems. Es zeigte sich, dass die duralen Lymphome in der diagnostischen Bildgebung leicht mit einem Meningiom verwechselt werden konnten. Dabei handelt es sich um gutartige Tumoren der weichen Hirnhäute. Die beiden Tumorarten stellten sich in den bildgebenden Verfahren ähnlich dar, was eine eindeutige Unterscheidung erschwerte. Deshalb ließ sich die Diagnose erst dann korrekt stellen, wenn das Gewebe unter dem Mikroskop untersucht wurde.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

auch wir müssen auf Grund der Corona-Epidemie vorerst im März und April unsere SHG-Treffen ausfallen lassen.

Wir haben in den letzten Wochen an unserem 2. Journal „Ich hab’s im Blut“ gearbeitet. Nun kann ich Euch freudig verkünden, dass wir wieder gemeinsam unser Gruppenleben in Papierform präsentieren dürfen. Nochmals DANKE an alle Mitwirkenden.

Noch in eigener Sache:

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© 2016 Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten Halle (Saale) / Sachsen-Anhalt

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