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Prof. Schmoll
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Informationen der Selbsthilfegruppe (2019)

Die Art und Weise, in der sich ein Rückfall bemerkbar macht, steht im Zusammenhang mit der Prognose.

Wenn eine chronische lymphatische Leukämie (CLL) nach einer ersten erfolgreichen Therapie wiederkehrt, macht sich dies auf unterschiedliche Weise bemerkbar. Wie sich in einer Studie, die in der Fachzeitschrift American Journal of Hematology publiziert wurde, herausstellte, hat die Art des Rückfalls offenbar einen Einfluss auf die Prognose.

In der Studie wurden die Daten von insgesamt 2.159 Patienten aus drei Phase III-Studien zusammengefasst und analysiert. Die Patienten, bei denen es nach einer ersten zunächst erfolgreichen Therapie zu einem Rückfall kam, wurden in zwei Gruppen eingeteilt: Diejenigen, bei denen sich der Rückfall durch eine erhöhte Anzahl von Lymphozyten (Immunzellen) im Blut bemerkbar machte, und diejenigen, bei denen die Lymphknoten befallen und geschwollen waren. Bei einer dritten Gruppe von Patienten traten beide Phänomene gemeinsam auf.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

im Rahmen des heutigen Sommerfestes der MZ Halle, nutze ich gleich die Möglichkeit, um ein versteigertes Trikot zugunsten unserer SHG zu übergeben. Christoph Kräupziger war der Glückliche, er ist in unserer Stadt Halle als Autogrammjäger bestens bekannt.

Bei einer Führung im Funkhaus Halle traf ich u.a. auch von TV Halle Christian Kadlubietz. Mit ihm drehten wir im letzten Jahr unsere drei Imagefilme, die Ihr Euch noch hier schauen könnt http://www.shg-halle.de/imagefilm-ueber-uns

In einer ersten Studie sprechen Patienten mit Rückfall bei CLL auf eine neue Kombinationstherapie gut an.

Wird ein Wirkstoff, der die sogenannte Bruton-Tyrosinkinase hemmt (BTK-Hemmer), mit einem Wirkstoff, der den natürlichen Zelltod (Apoptose) begünstigt, kombiniert, können Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) profitieren, die einen Krankheitsrückfall erlebt haben oder auf andere Therapien gar nicht erst ansprechen. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie in der Fachzeitschrift Journal of Clinical Oncology.

Die Patienten profitieren, wenn zur intensiven Chemotherapie ein Multikinasehemmer hinzugefügt wird.

Bei jüngeren Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML), die eine bestimmte genetische Veränderung in den Tumorzellen aufweisen (FLT3-Mutation), zahlt es sich unter Umständen aus, wenn zur Einleitungschemotherapie ein Multikinasehemmer hinzugefügt wird. Das geht aus den Ergebnissen einer Studie in der Fachzeitschrift Cancer hervor.

In der Studie wurden die Daten von 183 Patienten untersucht, die in den Jahren 2001 bis 2017 an einer FLT3-mutierten AML erkrankt waren. 43 Prozent von ihnen unterzogen sich einer intensiven Chemotherapie, bei der ein Multikinasehemmer hinzugefügt wurde, die übrigen erhielten nur die intensive Chemotherapie. 

Liebe Freunde, liebe Besucher,

trotz hochsommerlichen Temperaturen freuten wir uns auf unser Treffen. Unsere Gruppe ist wie eine große Familie. Jeder weiß von was wir sprechen und man versteht sich fast schon blind. Wir sitzen alle im gleichen Boot und unterstützen uns gegenseitig so gut es geht.

Es gab wieder viel Organisatorisches zu klären bzw. abzusprechen. Ein paar sehr wichtige Termine stehen dieses Jahr, noch außerhalb unserer planmäßige Treffen, auf dem Programm. Da gibt es noch einiges vorzubereiten und so wurden die Aufgaben unter allen Mitgliedern verteilt.

Patientinnen und Patienten haben sich in den letzten Jahrzehnten Mitsprache in der Versorgung erkämpft. Nun wollen sie ihre Erfahrung auch in die Forschung einbringen. Damit sie Partner auf Augenhöhe sein können, gibt es jetzt Patientenakademien.

Patientenbeiräte sind in Kliniken schon lange etabliert. Sie unterstützen die Patienten dabei, ihre Anliegen an die richtige Stelle zu bringen, besprechen Verbesserungsvorschläge und Anregungen mit der Leitung - sie dienen als Sprachrohr für die Patienten. Inzwischen professionalisieren sich Patientenvertreter immer weiter und wollen auch zu einer erfolgreichen Forschung beitragen. Doch wie kann Patientenbeteiligung der Wissenschaft helfen?

Dr. Christian Lotze betreut als Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Internistische Onkologie, Palliativ- und Ernährungsmedizin (DGEM) Krebspatienten. Gerade nach der Therapie wünschen sich viele eine kleine Auszeit, am liebsten im Ausland. Doch wann können Betroffene in den Urlaub fahren und auf welche Besonderheiten müssen sie Rücksicht nehmen?

Unter welchen Voraussetzungen darf ich als Krebserkrankter überhaupt eine Reise antreten?

Dr. Christian Lotze: Im besten Falle ist die Therapie der Krebserkrankung abgeschlossen und eine weitere Erhaltungstherapie nicht notwendig. Ein Abstand von zwei bis drei Monaten ist in der Regel ausreichend, um den Hausarzt sowie den behandelten Onkologen, eine Möglichkeit zu geben, eine entsprechende Reisefähigkeit zu bestätigen. Im Falle einer laufenden Chemo- oder Immuntherapie oder auch Erhaltungstherapie (oft in Abständen) ist im jeden Fall vor geplanter Reise der behandelnde Onkologe bzw. Hämatologe zu informieren, um die spezielle und individuelle Situation zu klären.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

gestern fand im Halleschen Nordbad zum widerholten Male der „Sprung meines Lebens“ mit Andreas Wels statt.

Es gibt nichts gutes, außer man tut es. Bereits seit Jahren eine sehr angenehme Zusammenarbeit mit Andreas.

Bei diesem schon traditionellen Event hatten wir erneut die Möglichkeit erhalten, eine große Typisierungsaktion für die Deutsche Stammzellspenderdatei (https://www.deutsche-stammzellspenderdatei.de/ ) durchzuführen. Viele junge Menschen haben diese Gelegenheit genutzt und JEDER könnte genau DER sein, der für eine Spende benötigt werden könnte.

Liegt eine bestimmte genetische Veränderung in den Leukämiezellen vor, können die Aussichten durch den Einsatz einer zielgerichteten Substanz im Vergleich zur Chemotherapie verbessert werden.

Wenn eine akute myeloische Leukämie (AML) nach einer Therapie zurückkehrt bzw. nicht darauf anspricht, sind die Aussichten meist nicht besonders gut: Das Rückfallrisiko ist dann nach einer erneuten Chemotherapie meist hoch, oft spricht die Krankheit gar nicht mehr darauf an. Dies gilt umso mehr, wenn eine bestimmte genetische Veränderung, eine sogenannte FLT3-Längenmutation (FLT3 internal tandem duplication, FLT3-ITD-positiv) vorliegt. Für diesen Fall gibt es jetzt eine Therapie mit einem selektiven Typ II FLT3-Blocker, durch die sich die Prognose für die Betroffenen verbessern kann. Wissenschaftler berichteten in der Fachzeitschrift Lancet Oncology über gute Ergebnisse mit dem Wirkstoff in einer klinischen Phase III-Studie.

Köln – Bei Stammzelltransplantationen wegen einer malignen hämatologischen Erkrankungen besteht ein Zusammenhang zwischen der Mortalität im Verlauf der Behand­lung und der Häufigkeit, mit der ein Ärzteteam die Transplantation vornimmt. Das zeigt ein neuer Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesund­heitswesen (IQWiG).

Im Auftrag des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses (G-BA) suchte das IQWiG nach Studien, die entweder belastbare Aussagen zulassen, wie Leistungsmenge und Qua­lität bei der autologen oder allogenen Stammzelltransplantation zusammenhängen, oder die Frage beantworten können, wie sich eine verbindlich vorgegebene Fallzahl pro Klinik und Jahr auf den Therapieerfolg ausgewirkt hat.

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© 2016 Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten Halle (Saale) / Sachsen-Anhalt

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