28,10,0,50,2
600,600,60,1,3000,5000,25,800
90,150,1,50,12,30,50,1,70,12,1,50,1,1,1,5000
Powered By Creative Image Slider
Prof. Schmoll
View Image
Uni Halle
View Image
Uni Halle
View Image
7676236
diesen Monat
letzten Monat
20510
32114

Informationen der Selbsthilfegruppe (2014)

London (dpa) - Bis 2025 könnten jährlich 20 Millionen Menschen weltweit an Krebs erkranken - rund 40 Prozent mehr als jetzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der WHO. In den kommenden zwei Jahrzehnten sei sogar ein Plus von rund 70 Prozent möglich. Im Jahr 2012 hatte es rund 14 Millionen Neuerkrankte gegeben, heißt es im Welt-Krebs-Bericht 2014, der heute in London vorgestellt wurde. Zum Teil gehe der Anstieg auf das vorausgesagte Bevölkerungswachstum und die zunehmende Lebenserwartung zurück, heißt es in dem Bericht.

Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören – sagt zumindest ein Sprichwort. Aber es gibt auch Gegenbeispiele. Eine erfolgreiche Gesundheitskampagne zum Beispiel muss unbedingt fortgesetzt werden, auch wenn viele Menschen bereits auf sie aufmerksam geworden sind. Eine davon ist der Weltkrebstag, der jährlich am 4. Februar stattfindet.

Der Weltkrebstag 2014 knüpft an den Erfolg der Kampagne von 2013 an und will populäre Mythen über Krebs aufklären. Sie stehen einem fundierten Wissen der Öffentlichkeit über die Krankheit im Wege. Mit diesen Mythen befasst sich der Weltkrebstag 2014:

Leipzig – Eine 46-jährige an Leukämie erkrankte Violinistin ist die 3.000 Patientin, die am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) eine Stammzelltrans­plantation erhalten hat. „Das ist heute für mich die Stunde Null, als würde ein neues Leben beginnen“, so die Leipzigerin.

Mit den Spenderzellen werden ihre zuvor durch Chemotherapien und Bestrahlung zerstörten eigenen Stammzellen durch neue, gesunde ersetzt. Acht Tage dauerte die Vorbereitung. Wenn die Transplantation Erfolg hat und die neuen Stammzellen die kranken ersetzen, kann sie etwa 14 Tage nach der Transplantation das Isolierzimmer verlassen.

Köln – Der monoklonale Antikörper Obinutuzumab, der im November letzten Jahres von der FDA als „Durchbruch“ eingestuft und beschleunigt zugelassen wurde, hat in einer offenen Studie im New England Journal of Medicine (2014; doi: 10.1056/NEJMoa1313984) bei komorbiden Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) deutlich bessere Ergebnisse erzielt als Rituximab.

Beide Medikamente haben ihren Angriffspunkt am Protein CD20 auf der Oberfläche von B-Lymphyozyten. Beide induzieren eine Immunreaktion, die zum Untergang der B-Zellen führt, aus denen die CLL besteht. Die Stammzellen im Knochenmark tragen das Antigen CD20 dagegen nicht, so dass die Bildung normaler B-Zellen, die für die Immunabwehr benötigt werden, nicht beeinträchtigt sind.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

das Jahr 2013 ist Vergangenheit. Es war für uns ein Jahr mit Höhen und Tiefen, ein Jahr, das vor allem anstrengend war. An die glücklichen Momente denken wir gern zurück und aie werden noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Zugleich ist jetzt die Zeit für neue (oder alte?) Wünsche und Träume gekommen. Voller Zuversicht blicken wir in das nächste Jahr und erhoffen uns von ihm in erster Linie eine große Portion Gesundheit.

Seite 5 von 5

© 2016 Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten Halle (Saale) / Sachsen-Anhalt

HELIX_NO_MODULE_OFFCANVAS