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Informationen der Selbsthilfegruppe (2018)

Während einer Erkrankung an Morbus Hodgkin kann sich chronische Erschöpfung bemerkbar machen, die mitunter auch nach einer Heilung nicht verschwindet.

Eine der häufigsten Begleiterscheinungen und Nachwirkungen einer Erkrankung an Morbus Hodgkin, einer Form von Lymphdrüsenkrebs, ist anhaltende Erschöpfung, Fatigue genannt. Sie tritt oft schon vor Beginn der ersten Krebstherapien auf, kann sich aber im Laufe der Erkrankung noch verschlimmern. Bewegungsprogramme und verhaltenstherapeutische Maßnahmen sind dafür geeignet, den Betroffenen Linderung zu verschaffen, wie einem zusammenfassenden Bericht in der Fachzeitschrift Der Onkologe zu entnehmen ist.

Winfried Hardinghaus ist Vorsitzender des Deutschen Hospiz- und Palliativverbands. Im Interview erzählt er, warum der Tod immer noch ein Tabuthema ist und was das Sterben leichter macht.

Herr Hardinghaus, sterben muss jeder, aber die meisten Menschen scheinen sich nur widerwillig mit dem Tod zu beschäftigen. Warum ist das so?

Winfried Hardinghaus: Der Tod ist immer noch ein Tabuthema. Ich bin selbst Arzt und stelle sogar bei Kollegen fest, dass sie sich kaum Gedanken darüber gemacht haben, wie sie sterben möchten und welche Möglichkeiten der Begleitung es gibt. Aber auch in anderen Zusammenhängen, beruflich und privat, erlebe ich oft, wie groß der Unwille ist, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Entsprechend groß ist der Aufklärungsbedarf. Vergangenes Jahr haben wir vom Deutschen Hospiz- und Palliativverband eine Umfrage gemacht, die ergeben hat, dass nur 18 Prozent der Menschen in Deutschland wissen, dass ein Platz in einem stationären Hospiz für die Betroffenen kostenlos ist.

Wenn in bestimmten Genen selbst dann noch Mutationen vorliegen, wenn durch eine Therapie eine komplette Remission erreicht werden konnte, ist das Rückfallrisiko erhöht.

Auch wenn nach einer Therapie bei akuter myeloische Leukämie (AML) eine komplette Remission erreicht wurde, also zunächst keine kranken Zellen mehr nachweisbar sind, kann die Erkrankung nach geraumer Zeit wiederkehren. Wie hoch das Risiko für einen solchen Rückfall ist, lässt sich anhand der sogenannten minimalen Restkrankheit ablesen. Eine noch bessere Vorhersage der Rückfallwahrscheinlichkeit gelingt offenbar durch eine Sequenzierung von Genen, in denen bei der AML häufig Veränderungen, sogenannte Mutationen, vorliegen. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie in der Fachzeitschrift New England Journal of Medicine.

Zu viel Behandlung mache den Tod qualvoller als nötig, sagt Europas wichtigster Palliativmediziner Gian-Domenico Borasio. Lebensqualität sei das Maß – gerade im Sterben.

Wie gehen Menschen damit um, dass alle sterben müssen? Wir fragen in der Serie "Der Tod ist groß" nach der Rolle des Sterbens im Leben und in der Gesellschaft. Hier haben wir mit dem Mediziner Gian-Domenico Borasio gesprochen, der Menschen im Sterben betreut.

ZEIT ONLINE: Palliativmedizinerinnen und -mediziner kümmern sich um Sterbende. Diesen Bereich betrachten viele Leute als menschlichere Medizin, da er sich stärker um die Bedürfnisse und Symptome von Patienten kümmert, als um ihre Krankheiten. Herr Borasio, ist die Palliativmedizin die bessere Medizin?

Gian-Domenico Borasio: Sie ist weder besser noch schlechter als der Rest der Medizin, sie hat nur eine andere Zielsetzung: Es geht nicht darum, das Leben der Patienten zu verlängern oder ihre Gesundheit wiederherzustellen, sondern die Lebensqualität in der letzten Lebensphase zu verbessern.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

Radio Deutschlandfunk 08.04.2018 / 16:30-17:00 Uhr

Ich habe mir gestern die Sendung angehört und möchte Euch mit ein paar wenigen und zutreffenden Zitaten informieren:

Medizinjournalist Marcus Anhäuser:

„Das Problem ist, dass an dem Punkt darüber berichtet wird bzw. an die Öffentlichkeit gegangen wird, obwohl wir eigentlich zugeben müssen, wir wissen eigentlich fast nichts. Es wird so dargestellt, als wüssten wir eine ganze Menge, dabei haben wir nur einen Verdacht.“

Moderatorin:

„In Deutschland nahmen bisher 5 medizinische Fachgesellschaften oder deren Arbeitsgruppen Stellung. In Österreich sind es 3 Fachgesellschaften. Sie warnen vor dem Einsatz von Methadon, weil ein Nutzen noch nicht belegt, Neben- oder Wechselwirkungen zu befürchten sind.

Fast 500.000 Menschen in Deutschland erkranken jedes Jahr an einem bösartigen Tumor. Die Diagnose Krebs schockiert noch immer die Betroffenen, doch ist in den vergangenen Jahren die Krebssterblichkeit zurückgegangen und die Lebenserwartung von Tumorpatienten gestiegen. Mehr als die Hälfte der Patienten kann heute auf eine dauerhafte Heilung hoffen. Zu diesem medizinischen Fortschritt haben die Krebszentren in Deutschland beigetragen, in denen die Behandlung strukturiert und nach modernen, wissenschaftlichen Gesichtspunkten erfolgt.

Eine Folge von Chemotherapien können Nervenschäden sein. Sie sollten möglichst frühzeitig erkannt werden, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Chemotherapien sind bei Krebserkrankungen oft lebensrettend oder lebensverlängernd, die dafür notwendige Aggressivität hat jedoch ihren Preis. Eine häufige Nebenwirkung sind Nervenschädigungen in Armen oder Beinen, die sogenannte Chemotherapie-bedingte periphere Neuropathie. Sie sollte möglichst früh erkannt werden, damit rechtzeitig entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. In der neuen S3-Leitlinie für unterstützende, sogenannte supportive Therapien bei Krebspatienten wurde der Chemotherapie-bedingten peripheren Neuropathie sogar ein eigenständiges Kapitel gewidmet.

Eine weniger intensive Vorbehandlung vor Stammzelltransplantation überzeugte auch langfristig bei AML-Patienten.

DRESDEN. Erwachsene Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) profitieren von einem schonenden Behandlungsschema zur Vorbereitung der Stammzelltransplantation. Das teilt das Uniklinikum Dresden mit.

Die dazu erforderliche Ganzkörperbestrahlung und Chemotherapie werden dabei niedriger dosiert.

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© 2016 Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten Halle (Saale) / Sachsen-Anhalt

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