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Prof. Schmoll
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Informationen der Selbsthilfegruppe (2018)

Eine Folge von Chemotherapien können Nervenschäden sein. Sie sollten möglichst frühzeitig erkannt werden, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Chemotherapien sind bei Krebserkrankungen oft lebensrettend oder lebensverlängernd, die dafür notwendige Aggressivität hat jedoch ihren Preis. Eine häufige Nebenwirkung sind Nervenschädigungen in Armen oder Beinen, die sogenannte Chemotherapie-bedingte periphere Neuropathie. Sie sollte möglichst früh erkannt werden, damit rechtzeitig entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. In der neuen S3-Leitlinie für unterstützende, sogenannte supportive Therapien bei Krebspatienten wurde der Chemotherapie-bedingten peripheren Neuropathie sogar ein eigenständiges Kapitel gewidmet.

Eine weniger intensive Vorbehandlung vor Stammzelltransplantation überzeugte auch langfristig bei AML-Patienten.

DRESDEN. Erwachsene Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) profitieren von einem schonenden Behandlungsschema zur Vorbereitung der Stammzelltransplantation. Das teilt das Uniklinikum Dresden mit.

Die dazu erforderliche Ganzkörperbestrahlung und Chemotherapie werden dabei niedriger dosiert.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

erneut wurde ich zu einem internationalen Austausch für Patientenorganisationen eingeladen. Immerhin haben 170 Patientenvertreter aus 54 Länder in Athen am Meeting teilgenommen. Aus unserem Heimatland Deutschland kamen 7 Vertreter mit den unterschiedlichsten Krebserkrankungen. Ich hatte somit die Ehre alle hämatologischen Patienten Deutschlands zu vertreten.

Patientenvertreter bei der Arbeit

Die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit, um die Bedürfnisse der Betroffenen besser verstehen zu können.

Bei einer Therapie mit einem Tyrosinkinasehemmer verbessern sich das Befinden und die Lebensqualität der Betroffenen recht schnell.

Bei chronischer myeloischer Leukämie (CML) kann eine gezielte Therapie mit einem Tyrosinkinasehemmer die Überlebenszeit deutlich verlängern. Doch wie wirkt sich die Behandlung auf die Lebensqualität der Betroffenen aus? Dieser Frage gingen Wissenschaftler in einer neuen Studie nach, deren Ergebnisse sie nun in der Fachzeitschrift Cancer veröffentlichten.

Zielgerichtete Therapien ermöglichen mittlerweile auch bei der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) chemotherapiefreie Behandlungsregimes. Ist die Chemo also auch bei dieser Erkrankung bald Medizingeschichte ist? Vielleicht ist das gar nicht so wünschenswert.

BERLIN. Die chronische myeloische Leukämie (CML) hat in der Hämatoonkologie schon vor Jahren ein neues Paradigma gesetzt: Durch gezielte Hemmung von Signalwegen wurden Behandlungsschemata etabliert, die ohne klassische Chemotherapeutika auskommen und die aus der CML eine chronische Erkrankung gemacht haben, die – gegebenenfalls mit Unterbrechungen – einer lebenslangen Behandlung bedarf.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

gestern stand unser monatliches SHG-Treffen auf dem Plan. Wir konnten OA Dr. Behlendorf von der onkologische Tagesklinik und Ambulanz des Medizinischen Versorgungszentrums Martha-Maria Krankenhauses Halle-Dölau für unsere lockere Gesprächsrunde gewinnen.

OA Dr. Timo Behlendorf

Bei uns hat es bereits Tradition, dass wir keine Vorträge von Ärzten hören möchten, sondern ausschließlich eine Frage-Antwort Runde der bessere Weg für uns ist. Und so wurde Dr. Behlendorf regelrecht mit Fragen bombardiert. In erster Linie sind das solche Fragen, die uns bei unseren Hämatologen, meist aus Zeitmangel, nicht beantwortet werden können.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

der 33. Deutsche Krebskongress ist nun auch bereits Vergangenheit. Vom 21.-24. Februar 2018 nahmen mehr als 10.000 Besucher am Kongress bei strahlendem Sonnenschein und Eiseskälte teil.

Wie bei jeder Veranstaltung suche ich mir zwei bestimmte Themen aus und höre mir diesbezüglich die verschiedensten Vorträge an, schaue mir hierüber die Poster an bzw. unterhalte mich auch mit Referenten.

Forscher des Universitätsklinikums Freiburg haben eine neue, sehr wirksame Therapie für die häufigste Leukämie bei Erwachsenen gefunden, die Akut Myeloische Leukämie (AML). Bei etwa jedem achten AML-Patienten lässt sich der Krebs weder mit Chemotherapie noch mit einer Stammzelltransplantation langfristig zurückdrängen. Die Freiburger Forscher zeigten nun, dass diese Patienten von einer kombinierten Behandlung profitieren: Sie übertrugen T-Immunzellen gesunder Spender und gaben gleichzeitig das Medikament Sorafenib. Ein Teil der Patienten konnte geheilt werden, bei vielen wurde der Krebs stark zurückgedrängt. In ausführlichen Laborstudien entschlüsselten die Forscher die Wirkungsweise der Therapie: Sorafenib macht die Tumorzellen für die Immunzellen sichtbar, woraufhin diese den Krebs zerstören. Die Laborergebnisse wurden durch Daten von über 400 Patienten aus weltweit 39 Studienzentren bestätigt. Die Studie erschien am 12. Februar 2018 im Fachmagazin Nature Medicine.

Wenn eine ALL bei Kindern und Jugendlichen auf die neuartige CAR-T-Zelltherapie anspricht, kommt die Krankheit offenbar anhaltend zum Stillstand.

Im vergangenen Jahr wurde in den USA die erste Gentherapie für die Behandlung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis zum 25. Lebensjahr zugelassen, die an akuter lymphatischer Leukämie (ALL) aus B-Vorläuferzellen erkrankt sind und auf andere Therapien nicht ausreichend ansprechen oder schon zwei oder mehr Rückfälle erlebt haben. Die CAR-(Anti-CD19-chimeric Antigen-Rezeptor)-T-Zelltherapie mit Tisagenlecleucel kann die Krankheit offenbar anhaltend zum Stillstand bringen, wie aus den Ergebnissen der Phase II-Studie hervorgeht, die in der Fachzeitschrift New England Journal of Medicine veröffentlicht wurden.

Wenn bei Patienten mit neu diagnostiziertem multiplem Myelom eine Stammzelltransplantation nicht in Frage kommt, kann zur bisherigen Standardtherapie ein Antikörper hinzugefügt werden.

Bei Patienten mit neu diagnostiziertem multiplem Myelom, für die eine Stammzelltransplantation nicht geeignet ist, können mit einer Kombination aus den Chemotherapeutika Bortezomib und Melphalan plus Prednison behandelt werden. Wenn dieser Kombination noch der Antikörper Daratumumab hinzugefügt wird, kann die Krankheit länger zum Stillstand gebracht werden, wie sich in einer Studie zeigte, die in der Fachzeitschrift New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde.

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© 2016 Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten Halle (Saale) / Sachsen-Anhalt

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