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Prof. Schmoll
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Informationen der Selbsthilfegruppe (2016)

Eine gezielte Beratung durch Krankenschwestern und zusätzliches Informationsmaterial hält die Patienten, die Tyrosinkinasehemmer einnehmen müssen, bei der Stange.

Chronische myeloische Leukämie kann heutzutage erfolgreich mit Tyrosinkinasehemmern behandelt werden, die die Krankheit zwar nicht heilen, aber so gut eindämmen, dass viele Patienten lange Jahre beschwerdefrei leben. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Tabletten regelmäßig eingenommen werden. Wie sich dies über die teilweise langen Behandlungsdauern realisieren lässt, untersuchten Wissenschaftler in einer Studie und berichteten kürzlich davon in der Fachzeitschrift Journal of Advanced Nursing.

Die TyrosiCML: Neue Generation von Wirkstoffen - mehr Wirksamkeitnkinasehemmer der neueren Generation können bei der Erstbehandlung der chronischen myeloischen Leukämie noch mehr Überlebensvorteile bringen.

Patienten mit chronischer myelonischer Leukämie (CML) haben seit der Einführung der zielgerichteten Therapie mit sogenannten Tyrosinkinasehemmern erheblich bessere Überlebenschancen als früher. Nach dem ersten Wirkstoff dieser Art, Imatinib, wurden Tyrosinkinasehemmer neuerer Generation eingeführt. Sie können in bestimmten Situationen die Krankheit besser zum Stillstand bringen als Imatinib, wie sich in mehreren klinischen Studien zeigte, deren Ergebnisse kürzlich durch eine Überblicksanalyse zusammengefasst in der Fachzeitschrift Clinical Lymphoma, Myeloma & Leukemia veröffentlicht wurden.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

wir folgten einer persönlichen Bitte von Dr. Maximilian Christopeit zum 3. Hamburger Patientenkongress für Leben nach Stammzelltransplantation, die vom 23./24.04.2016 stattfand. Dr. Christopeit arbeitete viele Jahre im Universitätsklinikum Halle (S.) und ist über einem 3 jährigen USA-Aufenthalt im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendor ansässig geworden. Der Kontakt ist nie ganz abgebrochen und so war es eine Selbstverständlichkeit der Bitte zu folgen und mit einem Stand präsent zu sein.

Dr, Christopeit an unserem Stand

Ein Wirkstoff, der die Immunantwort gegen Myelomzellen ankurbelt, darf in den USA bereits eingesetzt werden.

In den USA ist seit Ende 2015 für die Behandlung von Patienten mit multiplem Myelom, die bereits mehrere vergebliche Therapien hinter sich haben, der monoklonale Antikörper Elotuzumab zugelassen - auch für Europa wird die Zulassung erwartet. Welche Behandlungserfolge lassen sich damit erzielen? Dem geht ein zusammenfassender Bericht in der Fachzeitschrift Drugs nach.

Zwei Jahre lang hat Prof. Michael Hallek von der Uni-Klinik Köln Guido Westerwelle behandelt. Jetzt kämpft er weiter, für die Genesung und für die Würde von Leukämie-Patienten. In enger Abstimmung mit Guido Westerwelles Angehörigen hat er uns ein Interview gegeben.

Michael Hallek hat viele Menschen in den Tod begleitet. Intensive Gespräch, Verluste, Trauer: Sie stehen für den Mediziner auf der Tagesordnung. Die Chancen seine Arbeit zu nutzen, niemals das Gute aus den Augen zu verlieren, darum geht es Michael Hallek. Guido Westerwelle war seit Juni 2014 bei ihm an der Kölner Uniklinik in Behandlung. Michael Hallek hat ihn betreut, behandelt, kennengelernt und zusammen mit seinem Team um sein Leben gekämpft. Guido Westerwelle litt an AML, der akuten myeloischen Leukämie, einer besonders schwer zu behandelnden Form des Blutkrebses.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

aus Anlass des 25. jährigen Bestehens der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen Halle-Saalekreis folgten viele ausgewählte Gäste der Einladung. Die feierliche Veranstaltung fand im Begegnungszentrum der Jugendwerkstatt „Frohe Zukunft" statt. Ein musikalisches Intermezzo war ein wundervoller Auftakt der Feierlichkeit. Mit einer lieben Begrüßung durch Frau Voigt und zahlreichen Grußworten u.a. durch Gerriet Schröder von der AOK bzw. Dr. Toralf Fischer (Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen der Stadt Halle / Saale) ein weiterer Höhepunkt.

Empfehlungen für den Umgang mit Myelompatienten, bei denen die Nieren in Mitleidenschaft geraten.

Bei vielen Patienten mit multiplem Myelom kommt es im Laufe der Krankheit zu Nierenfunktionsstörungen bis hin zum Nierenversagen. Die International Myeloma Working Group veröffentlichte kürzlich in der Fachzeitschrift Journal of Clinical Oncology Empfehlungen für die Diagnose und Behandlung solcher Nierenschäden.

London - Alle Patienten, die mit dem Krebsmedikament Idelalisib behandelt werden, sollten eine Antibiotikaprophylaxe zur Vorbeugung einer Pneumocystis jirovecii-Pneumonie erhalten. Die Ärzte sollten bei ihren Patienten zudem auf Infektionen oder Neutropenien achten und im Fall einer Komplikation die Behandlung sofort abbrechen. Diese Empfehlung veröffentlichte der Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) als Reaktion auf schwere Komplikationen und Todesfälle, die zum Abbruch von sechs klinischen Studien geführt haben.

London - Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine Überprüfung zur Sicherheit des Medikaments Zydelig (Idelalisib) eingeleitet. Anlass sind schwer Komplikationen, darunter infektionsbedingte Todesfälle, die in klinischen Studien aufgetreten sind.

Idelalisib gehort zu einer Gruppe neuer Wirkstoffe, die gezielt die Signalubertragungen uber den B-Zell-Rezeptor hemmen. Sie werden bei Leukämien und Lymphomen eingesetzt, die von B-Zellen ausgehen. Dazu gehören die chronische lymphatische Leukämie (CLL) und das follikuläre Lymphom, ein Malignom aus der Gruppe der Non-Hodgkin-Lymphome.

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© 2016 Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten Halle (Saale) / Sachsen-Anhalt

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