28,10,0,50,2
600,600,60,1,3000,5000,25,800
90,150,1,50,12,30,50,1,70,12,1,50,1,1,1,5000
Powered By Creative Image Slider
Prof. Schmoll
View Image
Uni Halle
View Image
Uni Halle
View Image
19145617
diesen Monat
letzten Monat
45390
184576

Informationen der Selbsthilfegruppe (2025)

Liebe Freunde, liebe Besucher,

gestern durfte ich einen Abend erleben, der mein Herz noch lange begleiten wird: die 31. José-Carreras-Gala. Schon beim Betreten des Saales lag dieses besondere Knistern in der Luft, diese Mischung aus Hoffnung, Dankbarkeit und tiefem Mitgefühl, die nur Veranstaltungen ausstrahlen können, die aus echter Menschlichkeit geboren wurden.

José Carreras selbst, beeindruckend in seiner Würde und seinem unvergleichlichen Engagement, führte durch diesen Abend, der wieder einmal zeigte, wie viel Kraft ein einzelner Mensch entfalten kann, wenn er nie aufhört zu glauben. Unterstützt wurde er von zwei wundervollen Moderatoren – Stephanie Müller-Spirra und Sven Lorig. Beide begleiteten das Publikum warmherzig durch emotional aufgeladene Momente, ohne jemals den Respekt vor der Tragweite dieses Abends zu verlieren.

Die Gästeliste war ein Fest der Gefühle: Der Dresdner Kreuzchor erfüllte den Saal mit einem Klang, der direkt unter die Haut ging und dort verweilte. Chris de Burgh, Unheilig, Beatrice Egli, Thomas Anders – jeder von ihnen brachte eine einmalige Farbe in dieses große Mosaik der Hoffnung. Und dann dieser magische Moment mit Ella Endlich: Als sie das berühmte Lied aus „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ sang, fühlte es sich an, als würde ein warmer Schneefall aus Erinnerungen und Weihnachtszauber auf den Saal niedergehen. Viele hatten Tränen in den Augen und ich auch.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

vom 6. bis 9. Dezember 2025 fand das 67. Meeting der American Society of Hematology (ASH) statt – in diesem Jahr als Hybrid-Veranstaltung mit einem großen Präsenzanteil in Orlando, Florida (USA) sowie einem umfangreichen virtuellen Online-Kongress. Der ASH gehört weltweit zu den bedeutendsten hämatologischen Fachkongressen und bietet Jahr für Jahr einen umfassenden Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse, innovative Therapiekonzepte und neue wissenschaftliche Entwicklungen

Auch 2025 stand die Lymphomforschung im Mittelpunkt zahlreicher Sitzungen, Posterpräsentationen und wissenschaftlicher Diskussionen. Die Veranstaltung brachte internationale Experten, klinische Forscherer und Vertreter der Industrie zusammen, um neueste Erkenntnisse auszutauschen und zukünftige Behandlungsstrategien zu diskutieren.

Berlin – Die Gematik räumt ihre eigene Ernüchterung mit der Stabilität der Telematikinfrastruktur (TI) ein. Sie sei um Verbesserung bemüht, habe dazu aber nur begrenzte Möglichkeiten, erklärte der Geschäftsführer für die Bereiche Produktion, Sicherheit und Betrieb, Florian Hartge, gestern in Berlin.

„Wir sind ehrlicherweise auch extrem unzufrieden mit dem Zustand“, betonte Hartge beim Nationalen Digital Health Symposium der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung (TMF). In den vergangenen Wochen hatten zahlreiche TI-Ausfälle erneut für großen Frust in Arztpraxen und Krankenhäusern gesorgt.

Die Gematik bemühe sich „im Rahmen unserer Möglichkeiten“, die Stabilität zu verbessern, beteuerte Hartge. Allerdings würden die meisten Störungen auf die Industriepartner zurückgehen, die die technische Infrastruktur als solche bereitstellten. „Wir überwachen das und machen es transparent – wir betreiben die TI nicht“, betonte er.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

am heutigen Tag stand ein besonderer Moment für unsere Nähgruppe auf dem Programm: Wir kamen zum letzten Mal in diesem Jahr zusammen und zugleich schloss sich ein kleiner Kreis. Anstatt neue Projekte zu beginnen, widmeten wir uns ganz bewusst den kleinen Schätzen, die im Laufe der vergangenen Monate liegen geblieben waren. Unsere unfertigen Leseknochen und Portkissen bekamen ihren letzten Schliff, wurden sorgfältig in Folie verpackt und mit farbenfrohen Bändern verziert. Es war ein ruhiges, beinahe festliches Arbeiten, bei dem man spürte, wie viel Herzblut in jedem einzelnen Stück steckt.

Seit zwei Jahren existiert unsere Nähgruppe nun bereits und zwei Jahre voller Kreativität, gegenseitiger Unterstützung und vieler Gespräche, die weit über das Nähen hinausgingen. Deshalb war es für uns heute keine Frage: Auch im kommenden Jahr wollen wir weitermachen. Die gemeinsame Zeit stärkt uns, wir lernen voneinander, lachen miteinander, und der Austausch ist uns längst zu einem festen Bestandteil geworden, den wir nicht missen möchten.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

am gestrigen Tag fand in Bad Salzelmen erneut die Zukunftswerkstatt der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft (SAKG) statt. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Selbsthilfegruppen aus dem gesamten Bundesland kamen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Lösungsansätze rund um das Thema Krebs auszutauschen.

Fachlicher Input und aktuelle Entwicklungen

Sven Weise, Geschäftsführer der SAKG, bot den Teilnehmenden einen umfassenden Einblick in aktuelle Ergebnisse, Zahlen und Fakten. Dabei standen verschiedene Themenfelder im Mittelpunkt, die für Betroffene und Angehörige gleichermaßen bedeutsam sind. Dazu zählten unter anderem:

rechtliche Aspekte, insbesondere im Bereich des Schwerbehindertenrechts

- Präventionsmaßnahmen zur Krebsvermeidung
- fundierte und seriöse Therapieentscheidungen
- soziale und körperliche Belastungen von Patienten
- sozialrechtliche Fragestellungen
- psychische Belastungen im Krankheitsverlauf
- finanzielle Auswirkungen einer Krebserkrankung
 

Deutlich wurde zudem, wie bedeutend die Selbsthilfe in Sachsen-Anhalt ist: Derzeit existieren landesweit 95 eingetragene Selbsthilfegruppen, die sich mit unterschiedlichen Facetten des Themenfelds „Krebs“ befassen.

Politischer Austausch im Fishbowl-Format

Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war der Austausch mit der Politik. In einer sogenannten Fishbowl-Diskussion stand die SPD-Landtagsabgeordnete Katrin Gensecke, selbst seit über 20 Jahren in der Selbsthilfe aktiv. Aufgrund einer chronischen Erkrankung ist sie mit dem Thema vertraut und stand den Teilnehmenden Rede und Antwort.

Katrin erläuterte politische Rahmenbedingungen, beantwortete Fragen der Selbsthilfegruppen und zeigte großes Verständnis für deren Anliegen. Sie betonte die Bedeutung, chronische Erkrankungen und die Bedürfnisse Betroffener stärker in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken. Der Dialog drehte sich unter anderem um bürokratische Hürden, die das Engagement in der Selbsthilfe sowie die Unterstützung von Patientinnen und Patienten häufig erschweren. Der Wunsch nach weniger Verwaltungsaufwand und mehr direkt nutzbarer Zeit für Betroffene wurde dabei deutlich formuliert.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

heute erfüllte ein besonderer, wohliger Duft die Station der Onkologie im Städtischen Klinikum: Es wurde gebacken. Bereits zum fünften Mal fand die kleine, aber inzwischen liebgewonnene Traditionsaktion unserer Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten Halle statt – ein gemeinsames Plätzchenbacken mit den Patienten in der Vorweihnachtszeit.

Drei Mitglieder unserer Selbsthilfegruppe bereiteten gemeinsam mit sieben Patienten, überwiegend Männern, zahnfleischfreundliche Plätzchen zu. Denn viele onkologische Patienten haben Beschwerden im Mundbereich, weshalb wir ganz bewusst Rezepte auswählen, die ohne Schmerzen genossen werden können. Die Backbleche füllten sich rasch mit weichen, aromatischen Teigen, die liebevoll ausgestochen und verziert wurden.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

Es gibt Momente im Leben, in denen man spürt, wie sehr Menschen, Wege und gemeinsame Geschichten verbinden. Der gestrige Abend war genau so ein Moment. Wir feierten „25 Jahre Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft“: ein Jubiläum, das nicht nur an die vergangenen Jahre erinnerte, sondern auch daran, wie viel Herzblut, Engagement und Mut in dieser Organisation stecken.

Schon seit Tagen trug ich eine freudige Aufregung in mir. Der Festakt fand in der ehrwürdigen Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina statt: ein Ort, der für Wissen, Forschung und Menschlichkeit steht. Genau der richtige Rahmen, um ein Vierteljahrhundert Arbeit für Krebspatienten zu würdigen.

Der Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft, Dr. Johannes Bruns, reiste von Berlin an und verlieh dem Abend eine besondere Wertschätzung. Die Anwesenheit zeigte, wie wichtig das Wirken der SAKG ist, nicht nur im medizinischen, sondern auch im gesellschaftlichen Kontext.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

bei unserem heutigen Treffen der Selbsthilfegruppe durften wir ein neues Mitglied begrüßen: Rochti. Er lebt mit Morbus Hodgkin und hat vor wenigen Tagen seine letzte Therapieeinheit abgeschlossen. In einer offenen und vertrauensvollen Atmosphäre erzählte er uns von seinem bisherigen Weg, von seinen Erfahrungen in der Klinik über die Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten bis hin zur erfreulich guten Verträglichkeit der Therapie.

Rochti wurde gemäß der aktuellen S3-Leitlinie behandelt und wartet nun auf sein PET-CT nach Abschluss der Therapie. Die medizinische Betreuung erlebte er jedoch teilweise als distanziert: Auf Station fand lediglich einmal pro Woche eine Chefvisite statt, und außerhalb dessen bekam er seine Ärzte nur selten, meist nur kurz, zu Gesicht. Umso beeindruckender ist seine positive Grundhaltung. Er hat sich intensiv informiert, kennt seine Erkrankung gut und blickt trotz mancher Unsicherheiten zuversichtlich nach vorn.

Foto KI generiert

Im langen Gespräch mit uns SHG-Mitgliedern sprachen wir auch über die typischen Sorgen, die viele nach einer überstandenen Krebsbehandlung begleiten – etwa die Angst vor einem möglichen Rezidiv oder vor Spätfolgen einer Bestrahlung. Wir konnten ihm hoffentlich ein Stück Sicherheit geben und einige dieser Gedanken auffangen.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

am 13. November 2025 fand in Berlin die Fachtagung von All-Can Deutschland statt – mit Gästen aus Österreich und der Schweiz. Im Mittelpunkt standen der Nationale Krebsplan und der europäische Vergleich: Wo stehen wir, und was können wir voneinander lernen? Selbstverständlichen waren Vertreter der Krankenkasse bzw. des BMG mit vor Ort, um zu den anstehenden Fragen bzw. Diskussionen Stellung zu nehmen.

 Prof. Kleeff, Simone & Sven Weise
 

Ein Highlight der Veranstaltung war unser gemeinsam erarbeitetes Whitepaper, das verschiedene Perspektiven vereint:

- Ärztinnen und Ärzte – Prof. Kleeff

- Onkologische Apotheker – Klaus Meier

- Pflegewissenschaft – Prof. Marquard

- Das Buddy-Projekt – Prof. Voltz & Geraldine Henneböhl

- Und ich durfte die Sicht der Patientinnen und Patienten einbringen.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

heute stand wieder unsere beliebte Nähgruppe auf dem Plan. Mit viel Engagement, Geduld und Freude haben wir zahlreiche bereits zugeschnittene Leseknochen und Portkissen mit Füllwatte gestopft und sorgfältig zugenäht.

Diese kleinen, liebevoll gefertigten Helfer sind weit mehr als nur Stoff und Faden, sie sollen Krebspatienten in schwierigen Zeiten ein Stück Trost und Komfort schenken. Im Dezember werden wir alle unsere genähten Werke, wieder hübsch verpacken. Wie bereits im vergangenen Jahr möchten wir die Spenden rechtzeitig vor den Feiertagen an das Universitätsklinikum Halle, der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft sowie einer niedergelassenen onkologische Arztpraxis übergeben.

Neben dem Nähen haben wir uns auch mit den kommenden Terminen beschäftigt:

Seite 1 von 9

© 2016 Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten Halle (Saale) / Sachsen-Anhalt

HELIX_NO_MODULE_OFFCANVAS